Verfolgungsfahrt auf A5 endet nach Schüssen der Polizei

[OFFENBURG/FREIBURG]

Nach Polizeiangaben fiel am Dienstagnachmittag, 12.08.2025, gegen 17 Uhr einer Streifenwagenbesatzung der Autobahnpolizei Offenburg auf der BAB A5, kurz nach der Anschlussstelle Lahr, ein schwarzer Kleinwagen durch eine auffällige Fahrweise auf.

Beim Versuch, das Fahrzeug auf einem Autobahnparkplatz anzuhalten und einer Verkehrskontrolle zu unterziehen, ignorierte der Fahrer die Anhaltesignale und setzte seine Fahrt fort. Ein weiterer Anhalteversuch im Bereich Ettenheim führte zwar kurz zum Stillstand des Wagens, jedoch fuhr der Fahrer anschließend mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Freiburg weiter.

Während der Verfolgung stauten mehrere Streifenwagen zum Schutz der Verkehrsteilnehmer den rückwärtigen Verkehr auf und reduzierten die Geschwindigkeit. Einsatzfahrzeuge des Polizeipräsidiums Freiburg positionierten sich zudem an den Autobahnausfahrten und im Bereich der Anschlussstelle Freiburg-Mitte.

In Höhe der Autobahnausfahrt Teningen konnte der Wagen schließlich gestoppt und der 33-jährige Fahrer vorläufig festgenommen werden. Der Mann deutscher Staatsangehörigkeit wurde dabei durch Glassplitter der eingeschlagenen Fahrerscheibe leicht verletzt.

Im Rahmen der Einsatzmaßnahmen kam es zu Schussabgaben gegen das Fahrzeug, bei denen weder Personen verletzt noch Schäden an der Person selbst verursacht wurden. Nach aktuellem Ermittlungsstand dürfte sich der Mann in einem psychischen Ausnahmezustand befunden haben.

Die genauen Umstände und Hintergründe sind Gegenstand laufender Ermittlungen. Wegen der polizeilichen Maßnahmen war die Autobahn zwischen Riegel und der Anschlussstelle Freiburg-Nord bis etwa 21 Uhr gesperrt. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen zur Schussabgabe übernommen.

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