Uni-Klinik Freiburg sucht Teilnehmende: Wärmetherapie gegen Depression im Test

[FREIBURG]

Das Uni-Zentrum Naturheilkunde der Klinik für Innere Medizin II am Universitätsklinikum Freiburg prüft in einer klinischen Studie, ob Überwärmungsbäder depressive Symptome lindern können. Die Wärmebehandlung erfolgt unter medizinischer Aufsicht in etwa 40 Grad warmem Wasser. Verglichen wird die Wirkung der Überwärmungsbäder mit thermoneutralen Bädern (ohne gezielte Temperaturreize) sowie mit einer üblichen Behandlung ohne Badeanwendungen.

Wer kann mitmachen?

Teilnehmen können Frauen und Männer zwischen 18 und 70 Jahren, die aktuell von einer depressiven Episode oder einer wiederkehrenden depressiven Störung betroffen sind. Voraussetzung ist, dass eine bestehende Therapie mindestens vier Wochen vor Studienbeginn unverändert blieb. Schwere körperliche oder andere psychische Erkrankungen schließen die Teilnahme aus.

Ablauf

Die viermonatige Studienphase beginnt mit einer ausführlichen Eingangsuntersuchung. Anschließend erfolgt die zufällige Zuteilung zu Überwärmungsbädern, thermoneutralen Bädern oder einer üblichen Behandlung ohne Bäder. Die Badeanwendungen finden über acht Wochen zweimal wöchentlich statt; daran schließen sich acht Wochen Nachbeobachtung an. Alle Untersuchungen und Anwendungen sind kostenlos, Fahrtkosten können auf Wunsch erstattet werden.

Kontakt & Infos

Projektkoordination: Susanne Forster

Telefon: 0761/270-83200

E-Mail: susanne.forster@uniklinik-freiburg.de

Weitere Informationen zur Teilnahme gibt es im Flyer, der unter diesem Link zu finden ist.

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