100 Jahre Busverkehr in Freiburg: Jubiläumsfest im Betriebshof Süd
Foto:VAG Freiburg/ Kultur- und Geschichtskreis Betzenhausen-Bischofslinde e.V.
Freiburg feiert ein rundes Jubiläum: Seit dem 27. September 1925 fahren motorisierte Omnibusse durch die Stadt. Damals starteten zwei Fahrzeuge mit jeweils 60 PS und 17 Sitzplätzen vom damaligen Hohenzollernplatz, dem heutigen Friedrich-Ebert-Platz, nach Betzenhausen. Der Fahrpreis betrug 20 Reichspfennig, rund 750 Menschen nutzten täglich die neue Linie. Schon bald wurde das Netz erweitert – 1928 nach Haslach, 1930 nach St. Georgen – und entwickelte sich zu einem wichtigen Bestandteil des Nahverkehrs, der das Straßenbahnnetz ergänzte.
Heute, ein Jahrhundert später, ist der Busverkehr aus Freiburg nicht mehr wegzudenken. Rund 80 Fahrzeuge sind täglich auf 20 Linien im Einsatz und verbinden die Stadtteile miteinander. Knapp zwei Drittel der Flotte fahren bereits elektrisch, der Rest soll folgen. Jeder E-Bus spart jährlich rund 55 Tonnen CO₂, betrieben werden sie mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Bis 2030 soll der Linienbetrieb klimaneutral sein.
Zum Jubiläum lädt der Verein Freunde der Freiburger Straßenbahn gemeinsam mit der VAG zu einem Festwochenende ein. Am kommenden Sonnabend und Sonntag, 27. und 28. September, öffnet der historische Betriebshof Süd in der Urachstraße 5 (Haltestelle Lorettostraße) von 10 bis 18 Uhr seine Tore. Besucher können historische Fahrzeuge besichtigen, eine Fotoausstellung erleben und an Führungen teilnehmen. Für Speisen und Getränke ist gesorgt, der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen sind online verfügbar unter blog.vag-freiburg.de/category/100jahrebus.