Winterliche Straßenverhältnisse führen zu mehreren Unfällen in der Region

Foto:Bastian Kroll
Wie die Polizei am heutigen Mittwoch, 26. November 2025, mitteilt, ist es in Titisee-Neustadt und mehreren Ortsteilen des Hochschwarzwalds am vergangenen Montag, 24. November, erneut zu mehreren Verkehrsunfällen auf winterglatten Straßen gekommen. Die Polizei berichtet von glatten Fahrbahnen, Kontrollverlusten und teils erheblichen Sachschäden.
Gegen 6 Uhr geriet auf der Bundesstraße B31 zwischen Titisee und Neustadt-Mitte ein Auto ins Schleudern und prallte in die Schutzplanken. Ein nachfolgender Fahrer bremste ab, ein weiterer erkannte die Situation zu spät und fuhr auf. Der Gesamtschaden an allen drei Fahrzeugen wird auf mehr als 20.000 Euro geschätzt.
Rund 40 Minuten später war ein Autofahrer in der Straße In den Spirzen bei St. Märgen unterwegs, als sein Wagen wegen Schnee und Glatteis unlenkbar wurde. Das Fahrzeug kam von der Straße ab und beschädigte den Sicherungsdraht eines Telekommunikationsmastes. Am Auto entstand ein Schaden von etwas mehr als 1000 Euro. Die Telekommunikation war nicht beeinträchtigt.
Kurz nach 9 Uhr kam es auf der B31 zwischen Rötenbach und Löffingen zu einem weiteren Unfall. Ein Autofahrer verlor bei winterlichen Bedingungen die Kontrolle über sein Fahrzeug, rutschte in die Böschung und wurde zurück auf die Fahrbahn geschleudert. Er blieb unverletzt, der Sachschaden wird auf etwa 8000 Euro geschätzt. Ein Abschleppdienst musste das Auto bergen.
Nahezu zeitgleich blieb auf der Bundesstraße B317 ein Lkw, der von Bärental in Richtung Feldberg unterwegs war, in einer scharfen Kurve auf glatter Fahrbahn stecken. Trotz aufgezogener Schneeketten rutschte das Fahrzeug erneut und prallte gegen die Schutzplanken. Der Schaden wird auf rund 3000 Euro geschätzt. Die Straße musste zur Bergung zeitweise vollständig gesperrt werden.
Die Polizei weist angesichts der aktuellen Wetterlage erneut auf vorsichtiges Fahren und eine den Bedingungen angepasste Geschwindigkeit hin.