Verleihung des Emmendinger Kulturpreises
Foto:Stadt Emmendingen
Der Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen und Günther Hoffmann, unter anderem für den Künstlermarkt bekannt, haben am Mittwoch, 26. November 2025, den Kulturpreis der Stadt Emmendingen erhalten. Bei einer Feier in der Emmendinger Steinhalle übergab Oberbürgermeister Stefan Schlatterer den Preis.
Die Laudatio auf den Verein für jüdische Geschichte und Kultur hielt der Stadthistoriker Hans-Jörg Jenne. Er lobte unter anderem die Gedenkstätten- und Netzwerkarbeit des Vereins. „Hierbei war man immer mit dem Problem konfrontiert, eine Balance zu finden zwischen sich weiter mit den schrecklichen Jahren der Zeit zwischen 1933 und 1945 auseinanderzusetzen und dem Ziel, auch das ‚Zuvor‘ zu erforschen und darzustellen“, erklärte Jenne. Dabei habe der Verein viele „würdevolle Beiträge zur Gedächtniskultur“ erbracht. Den Preis nahmen die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter des Vereins gemeinsam auf der Bühne entgegen. Die Dankesworte überbrachte Carola Grasse.
Im Anschluss holte Oberbürgermeister Stefan Schlatterer den zweiten Preisträger Günther Hoffmann auf die Bühne. Zwar verzichtete Schlatterer auf Wunsch des Preisträgers auf eine Laudatio, er ließ es sich jedoch nicht nehmen, die „Kunst aus dem Koffer“ und den „Lichterumzug“ von Hoffmann zu erwähnen. Auf beides freue er sich immer besonders, so der Oberbürgermeister.
Hoffmann hatte statt einer großen Dankesrede eine künstlerische Einlage im Gepäck und erzählte mithilfe eines magischen Fadens seinen Werdegang nach. Danach übergab er die Bühne an das Kleinkünstlerduo Benni Ocker und Junlin Zhang-Mack. Das Duo brachte Kultur und Unterhaltung zum Mitfiebern auf die Bühne.
Musikalisch untermalt wurde der Abend vom Heim und Flucht Orchester, das mit schnellen Stücken das Publikum zum Mitklatschen animierte. Die Bewirtung beim anschließenden Sektempfang übernahmen die Landfrauen Mundingen.