Neuer Emmendinger Klimabeirat nimmt Arbeit auf
Foto:Stadt Emmendingen
Der neue Klimabeirat der Stadt Emmendingen hat am gestrigen Montag, 8. Dezember 2025, seine konstituierende Sitzung im Sitzungssaal des Rathauses abgehalten. Im Mittelpunkt standen das gegenseitige Kennenlernen der Mitglieder, ein erster Einblick in die Arbeitsgrundlagen sowie die neue Geschäftsordnung.
Der zweite Emmendinger Klimabeirat verfolgt das Ziel, die Stadtgesellschaft stärker einzubinden und zu aktivieren, den Austausch zwischen Politik, Verwaltung, Fachleuten und weiteren Akteuren zu fördern sowie einzelne Klimathemen vertieft zu diskutieren und zu beraten. Oberbürgermeister Stefan Schlatterer, der den Vorsitz des Gremiums übernommen hat, machte in seiner Begrüßung deutlich, welche Bedeutung er der Arbeit des Beirats beimisst. „Ich freue mich auf hoffentlich anstrengende Diskussionen, denn das Thema ist es wert“, betonte Schlatterer.
Im Anschluss stellte Stefanie Eißing, Referatsleiterin Umwelt, Klima, Verkehr, den aktuellen Stand der städtischen Klimaarbeit vor. Sie erinnerte an die bereits erarbeiteten Konzepte zu Klimaschutz, Klimaanpassung und Wärmeplanung und verband dies mit einem klaren Appell: „Jetzt geht es an die Umsetzung.“ Mit Blick auf den Energieverbrauch der kommunalen Liegenschaften und den Ausbau von Photovoltaikanlagen machte sie deutlich, dass die Stadt ihre Vorbildfunktion ernst nehme und bereits in vielen Bereichen Energie einspare oder auf erneuerbare Energien setze.
Gleichzeitig verwies Eißing darauf, dass der größte Hebel bei den privaten Haushalten und Unternehmen liege und auch im Verkehrsbereich noch erhebliche Potenziale bestünden. „Die Schritte sind am Anfang größer, zum Ende hin wird es schwieriger“, sagte sie und verband diese Einschätzung mit einem optimistischen Blick auf die Arbeit des neu berufenen Klimabeirats. Ein zentrales Ziel sei es, im Rahmen der Herbstklimakonferenz die Bürgerschaft noch stärker zu erreichen und einzubinden.
Das erste Treffen des Klimabeirats verlief nach Angaben der Beteiligten sehr konstruktiv und war geprägt von einem breiten Willen, gemeinsam konkrete Projekte zu entwickeln. Auf diese Weise sollen Impulse in die Stadtgesellschaft gegeben werden, um vor Ort spürbare Veränderungen anzustoßen. Zum Abschluss der Sitzung stand ein intensiver Austausch der neuen Mitglieder im Vordergrund, bei dem bereits erste Ideen für Umsetzungsprojekte mit der Stadtgesellschaft entstanden.
Diese Ansätze sollen beim Frühjahrsforum am 27. April weiter vertieft werden. Ziel ist es, zur großen Klimakonferenz am 3. November möglichst viele Emmendingerinnen und Emmendinger für eine aktive Mitarbeit zu gewinnen und das Thema Klimaschutz dauerhaft in der Stadtgesellschaft zu verankern.