Rodungsarbeiten bereiten Dammsanierung zwischen Breisach und Burkheim vor

[BREISACH]

Im Auftrag des Regierungspräsidiums Freiburg beginnen ab Mitte Januar entlang des Hochwasserdamms III zwischen Breisach und Burkheim im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald Rodungsarbeiten. Der Damm begrenzt den künftigen Hochwasserrückhalteraum Breisach/Burkheim nach Osten und dient dem Schutz der angrenzenden Ortslagen. Aus Sicherheitsgründen kann es in unmittelbarer Nähe der Waldarbeiten zeitweise zu kurzfristigen Absperrungen kommen. Die Arbeiten sollen bis Ende Februar abgeschlossen sein.

Die Maßnahmen am Waldrand sind vorbereitende Arbeiten für die geplante Sanierung des bestehenden Hochwasserdamms, die voraussichtlich im Herbst beginnen wird. Der sogenannte Tulladamm wurde im Zuge der Rheinkorrektion zwischen 1817 und 1880 errichtet, um die Rheinanlieger vor Hochwasser zu schützen. Im Rahmen der Sanierung soll der Damm auf den aktuellen Stand der Technik gebracht werden. Zudem ist der Bau eines begleitenden Dammverteidigungswegs vorgesehen, der es Einsatzkräften im Hochwasserfall ermöglicht, den Damm schnell zu erreichen und zu sichern.

Vor Beginn der eigentlichen Bauarbeiten will das Regierungspräsidium Freiburg die Anwohner in Breisach und Burkheim mit einem Informationsblatt über das Vorhaben informieren. Die Maßnahmen sind Teil des Integrierten Rheinprogramms des Landes Baden-Württemberg. Dieses umfasst insgesamt 13 Hochwasserrückhalteräume auf ehemaligen Überflutungsflächen zwischen Basel und Mannheim. Nach Fertigstellung kann der Hochwasserrückhalteraum Breisach/Burkheim bis zu 6,5 Millionen Kubikmeter Wasser aufnehmen und so einen wichtigen Beitrag zum Hochwasserschutz der Rheinunterlieger leisten.

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