„Lange Rote“ für Lebensretter
Am 5. Februar 2026 erhalten alle Blutspender am Universitätsklinikum Freiburg eine "Lange Rote" als Dank

Foto:Universitätsklinikum Freiburg
Ein leckeres Dankeschön: Am Donnerstag, 5. Februar 2026 spendiert der Freiburger Münstermarkt-Verkäufer Dirk Licht allen Menschen, die an diesem Tag in der Blutspendezentrale des Universitätsklinikums Freiburg Blut spenden, vor Ort eine originale Freiburger „Lange Rote“ im Brötchen. Mit der Aktion möchte Licht die Blutspender wertschätzen und weitere Menschen zur Blutspende ermutigen.
„Wir danken Herrn Licht herzlich für diese Unterstützung“, sagt Prof. Dr. Richard Schäfer, Leitender Oberarzt des Instituts für Transfusionsmedizin und Gentherapie des Universitätsklinikums Freiburg. „Gerade in der Erkältungszeit werden Blutkonserven oftmals knapp, und die närrische Zeit verschärft die Situation zusätzlich. Die Menschen sind am Feiern und denken naturgemäß weniger an die Blutspende. Gleichzeitig benötigen viele Patienten weiterhin täglich Bluttransfusionen.“
„Mein Sohn hat selbst vor einigen Jahren Bluttransfusionen gebraucht. Daher weiß ich aus eigener Erfahrung, wie lebensnotwendig regelmäßige Blutspenden sind“, sagt Licht. „Mit der Aktion möchte ich den SpenderInnen Danke sagen und andere ermutigen, es ihnen gleichzutun.“
Warum Blutspenden gerade jetzt so wichtig sind
Erfahrungsgemäß ist die Lage bei der Blutgruppe Null negativ besonders sensibel, da dieses Blut in Notfällen nahezu allen Patienten transfundiert werden kann. „Im Januar hatten wir zeitweise nur noch wenige Konserven dieser Blutgruppe“, berichtet Schäfer. „Dank eines Spendenaufrufs konnten wir innerhalb weniger Tage mehr als 150 Spenden gewinnen. Diese große Hilfsbereitschaft war überwältigend.“
Aktuell ist die Versorgungslage stabil, dennoch achten die Experten darauf, dass keine neuen Engpässe entstehen. Nach einer Blutspende müssen Spender zu ihrem eigenen Schutz acht bis zwölf Wochen pausieren. „Die Menschen, die uns im Januar geholfen haben, dürfen erst in einigen Wochen wieder spenden“, so Schäfer. „Damit es nicht erneut knapp wird, sind wir auch in den kommenden Wochen auf regelmäßige Blutspenden angewiesen.“
Das Universitätsklinikum Freiburg ruft daher alle spendefähigen Menschen – insbesondere mit der Blutgruppe Null negativ – dazu auf, regelmäßig Blut zu spenden. Jede einzelne Spende hilft, schwer kranke und verletzte Patienten zuverlässig zu versorgen und Leben zu retten.