Schmiedeberg-Plakette für Freiburger Gastprofessorin Ursula Ravens
Foto:Universitätsklinikum Freiburg, Britt Schilling
Prof. Dr. Ursula Ravens, Gastprofessorin am Institut für Experimentelle Kardiovaskuläre Medizin des Universitätsklinikums Freiburg, ist mit der Schmiedeberg-Plakette der Deutschen Gesellschaft für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie ausgezeichnet worden. Die Verleihung erfolgte am Mittwoch, 18. März 2026, anlässlich des „11th German Pharm-Tox Summit“ in Düsseldorf.
Mit der Auszeichnung würdigt die Fachgesellschaft nach Angaben des Universitätsklinikums Ravens’ wissenschaftliche Arbeiten zur Pathophysiologie und Pharmakotherapie von Herzrhythmusstörungen, insbesondere von Vorhofflimmern. Darüber hinaus wurde auch ihre Rolle als engagierte Hochschullehrerin hervorgehoben.
Ravens studierte Medizin in Freiburg und Wien und erhielt ihre Ausbildung in Pharmakologie und Toxikologie an der Universität Kiel. Nach einer ersten Professur in Essen wurde sie als erste Frau in Deutschland auf einen Lehrstuhl für Pharmakologie und Toxikologie an der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der Technischen Universität Dresden berufen. Nach ihrer Emeritierung folgte sie der Einladung von Prof. Dr. Peter Kohl, Direktor des Instituts für Experimentelle Kardiovaskuläre Medizin am Universitätsklinikum Freiburg, und setzte ihre international erfolgreiche Forschung auf dem Gebiet der Herzrhythmusstörungen als Gastprofessorin in Freiburg fort.
Die Schmiedeberg-Plakette ist die höchste Ehrung der Deutschen Gesellschaft für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie. Sie wird für herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Pharmakologie, der klinischen Pharmakologie und der Toxikologie verliehen. Benannt ist die Auszeichnung nach Oswald Schmiedeberg, der gemeinsam mit seinem akademischen Lehrer Rudolf Buchheim die Pharmakologie als eigenständige Wissenschaftsdisziplin etablierte.