Tatverdächtige nach Aussetzen von Katzenbabys in Freiburg ermittelt

Foto:Bastian Kroll
Nach dem Aussetzen von drei Katzenbabys im Freiburger Stadtteil Haslach hat die Polizei eine Tatverdächtige ermittelt. Wie das Polizeipräsidium Freiburg am heutigen Freitag, 6. Februar 2026, mitteilt, handelt es sich um eine 87 Jahre alte Frau, die aufgrund eines Zeugenhinweises in den Fokus der Ermittlungen geraten ist.
Der Vorfall hatte sich am Donnerstagabend, 29. Januar 2026, gegen 20.45 Uhr am Kronenmühlbach ereignet. Eine Zeugin hatte beobachtet, wie eine Frau eine Tüte in den Bach warf, aus der zuvor Geräusche zu hören gewesen waren, die auf lebendige Tiere schließen ließen. Nachdem die Zeugin die Frau auf den Inhalt angesprochen hatte, entfernte sich diese vom Ort des Geschehens. Die Zeugin reagierte umgehend, stieg trotz der Kälte in den Bach und holte die Tüte heraus. Darin befanden sich drei Katzenbabys, die anschließend tierärztlich versorgt wurden und sich inzwischen wieder wohlauf befinden.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnte der Fachdienst Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Freiburg nun eine Tatverdächtige identifizieren. Die Seniorin soll bereits Katzen gehalten haben und steht im Verdacht, die Jungtiere ausgesetzt zu haben, teilt die Polizei mit. In Abstimmung mit dem zuständigen Veterinäramt werde derzeit geprüft, ob gegen die Frau ein generelles Tierhaltungsverbot ausgesprochen wird. Zudem konnten die ausgesetzten Kätzchen wieder der Katzenmutter zugeführt werden.
Die Ermittlungen der Polizei dauern an.