Freiburg trauert um Margot Queitsch

Die Stadt Freiburg und der Gemeinderat nehmen Abschied von der langjährigen Stadträtin Margot Queitsch, die im Alter von 79 Jahren verstorben ist.

Die Stadt Freiburg und der Gemeinderat trauern um Margot Queitsch, die am 18. Februar 2026 im Alter von 79 Jahren verstorben ist. Queitsch war von Juni 1980 bis 2019 ununterbrochen Mitglied des Freiburger Gemeinderats und prägte über acht Wahlperioden hinweg entscheidend die Kommunalpolitik der Stadt.

Von 1990 bis 1999 führte sie die SPD-Gemeinderatsfraktion als Vorsitzende. Mit ihrer Erfahrung, klaren Haltung und beharrlichen Arbeitsweise genoss sie über Fraktionsgrenzen hinweg großes Ansehen. Ihre politischen Schwerpunkte lagen in der Bildungs-, Familien-, Jugend- und Sozialpolitik. In verschiedenen Ausschüssen, darunter Haupt-, Sozial-, Kinder- und Jugendhilfe-, Schul- und Sportausschuss, setzte sie sich für die Belange von Familien, Kindern und Jugendlichen ein.

Margot Queitsch engagierte sich auch für die Förderung des Sports und die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Darüber hinaus war sie von 2001 bis 2011 Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg, wo sie die Interessen Freiburgs vertrat. Für ihre Verdienste wurde ihr 2019 das Goldene Stadtsiegel verliehen.

Ihr ehrenamtliches Engagement erstreckte sich über viele Jahre, unter anderem als Vorsitzende des Kinder- und Jugendtreffs Haslach sowie in verschiedenen Freiburger Sportvereinen. Margot Queitsch wird als prägende Persönlichkeit der Kommunalpolitik in Erinnerung bleiben, die sich mit Leidenschaft und Ausdauer für das Gemeinwohl eingesetzt hat.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Freiburg

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