ver.di-Ortsverein Freiburg wählt neuen Vorstand
Der ver.di-Ortsverein Freiburg hat während seiner Mitgliederversammlung am vergangenen Montag, 2. März 2026, einen neuen Vorstand gewählt. Der bisherige Vorsitzende Thomas Vitallowitz sowie sein Stellvertreter Werner Siebler wurden von den anwesenden Mitgliedern einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.
Neben den beiden Vorsitzenden wählten die Mitglieder weitere Vorstandsmitglieder, Beisitzende sowie Delegierte für kommende Konferenzen auf Bezirksebene. Die Versammlung fand im Rahmen der 7. Organisationswahlen der Gewerkschaft ver.di statt. In diesen demokratischen Verfahren wählen die Mitglieder alle vier Jahre ihre Vertreter auf verschiedenen Ebenen der Organisation, von den Ortsvereinen über die Bezirke bis hin zu Landes- und Bundesgremien.
„Die Organisationswahlen sind ein wichtiger Bestandteil unserer innergewerkschaftlichen Demokratie“, erklärte Michael Herbstritt, Bezirksgeschäftsführer von ver.di Südbaden Schwarzwald. „Hier wird deutlich: Die Richtung unserer Gewerkschaft wird von den Mitgliedern bestimmt.“
Neben den Wahlen befassten sich die Teilnehmer auch mit mehreren politischen Anträgen. Dabei wurde unter anderem ein Antrag zum Thema Rüstung und Militarisierung nach ausführlicher Debatte mit großer Mehrheit beschlossen. Ebenfalls verabschiedete die Versammlung einen Antrag, der sich für ein Verbotsverfahren gegen die Alternative für Deutschland ausspricht.
Der Ortsverein Freiburg will sich auch künftig für sozialpolitische Themen in der Region einsetzen. Dazu gehören unter anderem bezahlbares Wohnen, ein solidarisches Gesundheitswesen sowie eine starke öffentliche Daseinsvorsorge.
Zum Abschluss der Mitgliederversammlung gestaltete der Freiburger Kabarettist Jess Jochimsen einen kulturellen Beitrag aus seinem Programm „Von allen guten Geistern“.
Dem neuen Vorstand gehören an: Vorsitzender Thomas Vitallowitz, stellvertretender Vorsitzender Werner Siebler, Kassiererin Gertrud Rogg sowie die Beisitzenden Erika Weisser, Susan Herbstritt, Petra Kieffer, Hildegard Funken, Alfred Spöri, Rainer Ackermann, Nils Steinacker, Arno Kitzmann und Harald Steiner.