Neuenburg legt Konzept gegen Starkregen vor

Die Stadt Neuenburg am Rhein hat ein Konzept zum Starkregenrisikomanagement vorgestellt. Es zeigt Gefahrenbereiche und mögliche Schutzmaßnahmen für besonders betroffene Gebäude und Infrastruktur auf.

[NEUENBURG AM RHEIN]

Die Stadt Neuenburg am Rhein hat ein Konzept zum kommunalen Starkregenrisikomanagement vorgestellt. Es soll helfen, Gefahren bei starken Regenfällen besser zu erkennen und Schäden künftig zu verringern.

Mit der Ausarbeitung hatte die Stadt im Oktober 2022 die Firma BIT Ingenieure aus Freiburg beauftragt. Nach Angaben der Stadt ist ein solches Konzept eine Vorgabe des Landes Baden-Württemberg für die Kommunen. Das Land übernimmt 70 Prozent der Kosten.

Ziel der Untersuchung war es, Bereiche zu identifizieren, in denen es bei Starkregen zu Überflutungen kommen kann. Dafür wurde zunächst auf Grundlage eines landesweit einheitlichen digitalen Geländemodells berechnet, wie sich Wasser bei seltenen, außergewöhnlichen und extremen Starkregenereignissen ausbreitet. Simuliert wurden dabei Wasserstände und Fließgeschwindigkeiten.

Im nächsten Schritt wurden die Ergebnisse mit dem potenziell gefährdeten Gebäudebestand abgeglichen, vor allem mit der kommunalen Infrastruktur. In mehreren Workshops mit Vertretern des Landratsamts und der Stadtverwaltung entstanden daraus Risikokarten, Gebäudesteckbriefe und ein Maßnahmenkatalog.

In der Gemeinderatssitzung am Sonntag, 27. April 2026, stellte Kai Schmid von BIT Ingenieure die Ergebnisse vor. Gemeinsam mit Thomas Wehner, Teamleiter Tiefbau, beantwortete er die Fragen der Ratsmitglieder.

Die im Konzept erarbeiteten Präventionsmaßnahmen sollen nach Angaben der Stadt zeitnah umgesetzt werden. Wegen der angespannten Haushaltslage sei das zunächst aber nur in begrenztem Umfang möglich.

Die Ergebnisse des Starkregenrisikomanagements sollen in den nächsten Tagen auf der Internetseite der Stadt Neuenburg am Rhein veröffentlicht werden.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Neuenburg am Rhein

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