Freiburg lädt zum Tag der Artenvielfalt in Stadtgarten und Waldhaus ein
Mit Mitmachständen, Führungen und Beratungen rückt Freiburg am 13. und 14. Juni den Schutz von Insekten, Pflanzen und Lebensräumen in den Mittelpunkt.
Mit Mitmachständen, Führungen und Beratungsangeboten steht Freiburg am Wochenende des 13. und 14. Juni im Zeichen des Artenschutzes. Beim Tag der Artenvielfalt können Besucher im Stadtgarten und im Waldhaus mehr über Tiere, Pflanzen und naturnahe Gartengestaltung erfahren.
Am Samstag, 13. Juni 2026, findet die Veranstaltung im Stadtgarten statt. Zwischen 11 und 18 Uhr gibt es dort verschiedene Informations- und Mitmachstände. Fachleute bieten im Laufe des Tages kostenlose Führungen zu Insekten, Schmetterlingen und Fledermäusen an. Das Umweltschutzamt berät zudem im Rahmen des Förderprogramms Artenschutz in der Stadt zu biodiversitätsfördernder Gartengestaltung und gibt artenreiches Saatgut für den Garten aus.
Am Sonntag, 14. Juni 2026, geht das Programm im Waldhaus weiter. Dort sind zwei Aufführungen von Fräulein Brehms Tierleben sowie ein Waldspaziergang geplant. Für diese Angebote ist eine Anmeldung über den Veranstaltungskalender des Waldhauses möglich.
Der Tag der Artenvielfalt wird in Freiburg seit vielen Jahren veranstaltet. Seit 2022 liegt die landesweite Organisation beim Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg. Ziel des Aktionstags ist es, auf die Bedeutung biologischer Vielfalt aufmerksam zu machen. Nach Angaben der Stadt leben in Baden-Württemberg etwa 50.000 Tier- und Pflanzenarten. Ihre Erhaltung gilt als wichtig, weil Artenvielfalt stabile Ökosysteme, gesunde Böden und sauberes Wasser unterstützt.
Informationen zum Programm in Freiburg gibt es auf der Internetseite der Ökostation. Einen Überblick über weitere Angebote im Land bietet die Webseite zum Tag der Artenvielfalt in Baden-Württemberg.
Auch das städtische Förderprogramm Artenschutz läuft weiter. Es besteht seit 2021 und bietet eine kostenlose und unverbindliche Beratung durch das Umweltschutzamt zu möglichen Maßnahmen und Fördersätzen. Laut Stadt können bis zu 100 Prozent der Kosten übernommen werden. Mit dem Programm wurden bereits blumenbunte Wiesen und Sträucher angelegt, Nisthilfen aufgehängt sowie Feuchtbiotope und Trockenmauern geschaffen.