Graphic-Novel-Ausstellung im Stadtmuseum Emmendingen öffnet am Sonntag

[EMMENDINGEN]

Im Stadtmuseum Emmendingen laufen derzeit die letzten Vorbereitungen für die neue Graphic-Novel-Ausstellung „KriegsEnden. Woran wollen wir uns halten?“. Die Ausstellung wird am Sonntag, 21. Juni 2026, um 11:15 Uhr mit einer offiziellen Vernissage eröffnet.

Die Ausstellung zeigt, wie historische Erfahrungen von Flucht und Migration bis in die Gegenwart wirken. Zugleich lädt sie dazu ein, über die Grundlagen des Zusammenlebens ins Gespräch zu kommen.

Es handelt sich um das erste große Projekt der neuen städtischen Museumsleiterin Leni Perenčević. Sie arbeitet als Kuratorin mit der Künstlerin und Autorin Ludmilla Bartscht zusammen. Zwischen Archivrecherche und Zeichenstift folgt die Künstlerin den Spuren von Menschen, die infolge des Zweiten Weltkriegs ihre Heimat verlassen mussten.

Im Mittelpunkt stehen Frauen, Kinder und Jugendliche aus deutschsprachigen Minderheiten im östlichen Europa. Ein Graphic-Novel-Kapitel widmet sich einem bislang wenig beleuchteten Aspekt der Stadtgeschichte: der Zuwanderung von Spätaussiedlern. Die Geschichte einer jungen Russlanddeutschen, die im Emmendinger Stadtteil Bürkle-Bleiche aufwuchs, macht deutlich, wie globale Migrationsbewegungen und persönliche Lebenswege auch die Geschichte Emmendingens mitgeprägt haben.

Die Ausstellung ist bis Sonntag, 8. November, zu den Öffnungszeiten des Museums zu sehen. Geöffnet ist mittwochs und sonntags von 14 bis 17 Uhr. Besuche sind außerdem auf Anfrage per Mail an museum@emmendingen.de möglich.

Download als PDF

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert