Dreifacher Kamel-Nachwuchs auf dem Mundenhof

Auf dem Mundenhof in Freiburg wurden drei gesunde Kamelfohlen geboren. Die Tiere Qaskiya, Khalil und Naran erfreuen sich bester Gesundheit.

[FREIBURG IM BREISGAU]

Auf dem Mundenhof in Freiburg gibt es Grund zur Freude: Gleich drei Kamelfohlen haben das Licht der Welt erblickt. Die Fohlen, benannt Qaskiya, Khalil und Naran, wurden zwischen Mai und Juni 2026 geboren und sind wohlauf.

Das erste Fohlen, die Stute Qaskiya, wurde am Mittwoch, 6. Mai, geboren. Ihr Name bedeutet im Kurdischen „edel“. Das Hengstfohlen Khalil kam am Mittwoch, 20. Mai, zur Welt und seine Geburt war etwas turbulenter. Er hatte während der Geburt etwas Fruchtwasser geschluckt, ist jedoch mittlerweile gesund und munter. Das dritte Fohlen, Naran, wurde am Samstag, 27. Juni, geboren und wird mit der Flasche gefüttert, da seine Mutter ihn nicht säugt. Naran bedeutet im Mongolischen „der/die Sonnige“.

Die letzten Kameljungtiere auf dem Mundenhof wurden 2019 geboren. Kamelweibchen sind zwischen 12 und 14 Monate trächtig und bringen dann ein einzelnes Fohlen zur Welt. Die Jungtiere sind Nestflüchter und können schon kurz nach der Geburt selbstständig laufen. Auf dem Mundenhof bleiben die Fohlen etwa eineinhalb Jahre bei ihren Müttern, bevor sie entwöhnt werden.

Trampeltiere, zu denen die neugeborenen Fohlen gehören, sind gesellige Tiere, die in Gruppen leben. Sie sind an das Leben in der Wüste angepasst und können ihre Körpertemperatur um bis zu drei Grad verändern. Dies ermöglicht es ihnen, auch extreme Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius oder -30 Grad Celsius zu überstehen.

Insgesamt leben auf dem Mundenhof acht erwachsene Trampeltiere, 14 Lamas und sieben Alpakas. Die neuen Fohlen Qaskiya, Khalil und Naran bereichern die Tierwelt des Mundenhofs, wo Besucher die sanftmütigen Tiere im Bereich Asien bewundern können. Für Kinder ab acht Jahren wird zudem Kamelreiten angeboten.

Weitere Informationen zu den Kamelen und allen Tieren auf dem Mundenhof sind auf der Webseite www.freiburg.de/mundenhof zu finden.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Freiburg im Breisgau

Download als PDF

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert