Erneut hohe Waldbrandgefahr in Freiburg

Pressemitteilung vom 9. Juli 2026 Erneut hohe Waldbrandgefahr in den nächsten Tagen Offenes Feuer, Grillen und Rauchen im Wald sind verbotenWer einen Waldbrand bemerkt, soll unverzüglich di

[FREIBURG IM BREISGAU]

Für Freiburg wird in den kommenden Tagen erneut eine sehr hohe Waldbrandgefahr erwartet. Nach Angaben der Stadt wechselt der Waldbrand-Gefahrenindex seit Wochen zwischen der zweithöchsten Stufe 4 und der höchsten Gefahrenstufe 5. Für Freitag, 10. Juli, und Sonntag, 12. Juli, kündigt der Deutsche Wetterdienst wieder die höchste Gefahrenstufe 5 an.

Das Forstamt und das Amt für Brand- und Katastrophenschutz bitten deshalb alle Waldbesucher um besondere Vorsicht. Dank des besonnenen Verhaltens der Freiburger Bevölkerung seien in diesem Sommer bislang noch keine Vegetationsbrände entstanden. Damit dies so bleibt, verweist die Stadt auf die geltenden Regeln.

Rauchen und offenes Feuer sind im Wald und in einem Abstand von 100 Metern zum Wald außerhalb eingerichteter Grillstellen verboten. Verstöße können als Ordnungswidrigkeit geahndet werden. Auch achtlos aus dem Fenster geworfene Zigarettenkippen können Waldbrände auslösen.

Bei den Gefahrenstufen 4 und 5 gilt an frei zugänglichen Grillstellen ein absolutes Feuer- und Grillverbot. Das betrifft auch die offiziellen, vom Forstamt eingerichteten Grillstellen sowie mitgebrachte Gasgrills, Einweg-Holzkohlegrills oder andere eigene Grills.

Zufahrten freihalten und richtig parken

Waldbesucher sollen Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen blockieren. Autos dürfen nur auf ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Sie sollten nicht auf trockenem Bewuchs, laubbedeckten Flächen oder trockenem Gras stehen, da heiße Katalysatoren oder Auspuffteile trockene Vegetation entzünden können.

Die Feuerwehr Freiburg weist darauf hin, dass Waldbrände meist von Menschen verursacht werden. Die Einhaltung der Waldregeln helfe, Brände zu verhindern. Zugleich stellten Feuerwehr, Forst- und Umweltbehörden zunehmend fest, dass Freizeitflächen in der Natur und im Wald vermüllen. Dies erhöhe die Brandlast und erschwere die Brandbekämpfung, zumal nach langer Trockenheit Wasserressourcen knapp seien.

Wer Rauch oder Feuer im Wald bemerkt, soll unverzüglich die Feuerwehr unter 112 oder die Polizei unter 110 informieren. Eine schnelle Meldung kann helfen, das Ausmaß eines Brandes zu begrenzen.

Wichtig ist eine möglichst genaue Ortsbeschreibung. Dafür eignen sich Rettungspunkte des Forstamtes, bekannte Parkplätze, Namen von Waldwegen sowie Wegweiser von Wanderwegen oder Mountainbikestrecken.

Die Feuerwehr Freiburg befasst sich seit 2012 intensiv mit Vegetationsbränden und hat mit dem Forstamt einen Einsatzplan abgestimmt. In den vergangenen Jahren wurde nach Angaben der Stadt in Ausbildung und Ausstattung investiert. Die Abteilungen Waltershofen und Kappel der Freiwilligen Feuerwehr sind als Sondereinheiten speziell trainiert.

Quelle: Stadt Freiburg im Breisgau

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