Studie soll Hilfe für Angehörige von Krebspatienten verbessern

[FREIBURG]

Das Universitätsklinikum Freiburg sucht Interviewteilnehmer für eine Studie zur Unterstützung von Angehörigen krebserkrankter Menschen. Ziel ist es, neue Angebote zu entwickeln, die besser zu den Lebenssituationen von Angehörigen passen.

Eine Krebserkrankung ist nicht nur für Betroffene, sondern auch für ihr Umfeld ein einschneidendes Ereignis. Angehörige können dadurch vor erheblichen Belastungen und neuen Herausforderungen stehen. Die Professur für Selbsthilfeforschung sucht daher in Kooperation mit der Psychosozialen Krebsberatungsstelle am Tumorzentrum Freiburg – CCCF des Universitätsklinikums Freiburg nach Personen, die an Interviews teilnehmen möchten.

„Angehörige sind oft stark mitbetroffen und brauchen Unterstützung, die zu ihrer Lebenssituation passt“, sagt Studienleiter Prof. Dr. Joachim Weis von der Professur für Selbsthilfeforschung im Tumorzentrum Freiburg – CCCF. „Mit den Interviews möchten wir erfahren, welche Unterstützung Angehörige bisher genutzt haben, welche Barrieren sie erlebt haben und was sie sich wünschen.“

Für die Studie werden Angehörige von Krebserkrankten gesucht, die bislang noch keine Angebote der Psychosozialen Krebsberatungsstelle in Anspruch genommen haben. Gründe dafür können zum Beispiel sein, dass sie Unterstützung privat erhalten haben oder nicht wussten, dass es auch für sie entsprechende Angebote gibt.

Die Interviews finden online oder telefonisch statt und dauern etwa 25 bis 40 Minuten. Gefördert wird die Studie von der Stiftung Deutsche Krebshilfe.

Interessierte können sich per Mail an cccf.kara-projekt@uniklinik-freiburg.de oder telefonisch unter 0761/27071550 melden.

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