Wirtschaftsförderung Region Freiburg zu Gast bei Trumpf Hüttinger
Mehr als 30 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Institutionen haben am Donnerstag, 9. Juli 2026, an einer Veranstaltung der Reihe „WRF trifft …“ bei der Trumpf Hüttinger GmbH + Co. KG in Freiburg teilgenommen. Die Wirtschaftsförderung Region Freiburg gab den Gästen dabei Einblicke in den Elektronikbereich der Trumpf-Gruppe.
Nach der Begrüßung durch Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn, der zugleich stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Wirtschaftsförderung Region Freiburg ist, stellte Geschäftsführer Rafał Bugyi das Unternehmen vor. Horn betonte die Bedeutung regionaler Netzwerke für den Wirtschaftsstandort. Zudem informierte er über die Entwicklung einer gemeinsamen Standortmarke, mit der die wirtschaftlichen Stärken, die Innovationskraft und die Lebensqualität der Region sichtbarer gemacht werden sollen.
Trumpf entwickelt und produziert Gleichstrom-, Mittel- und Hochfrequenzgeneratoren für industrielle Anwendungen. Die Technologien kommen nach Angaben des Unternehmens unter anderem in der Halbleiterfertigung, der Beschichtungstechnologie sowie bei der Herstellung von Solarzellen und Displays zum Einsatz.
Der Freiburger Standort fungiert als Kompetenzzentrum für die Einführung neuer Produkte. Dort werden neue Entwicklungen erprobt und bis zur Serienreife gebracht. Bei einer Betriebsbesichtigung erhielten die Teilnehmer Einblicke in die Entwicklung, die Funktionsprüfung und die Arbeit der Ausbildungswerkstatt.
„Freiburg ist für den Elektronikbereich der Trumpf-Gruppe mehr als ein Standort. Von hier aus steuern wir unser weltweites Elektronikgeschäft und entwickeln Lösungen, die in vielen Hightech-Anwendungen und insbesondere in der Halbleiterfertigung zum Einsatz kommen“, erklärte Bugyi. Das Unternehmen verbinde damit seine mehr als hundertjährige Tradition in Freiburg mit technologischer Entwicklung.
Trumpf Hüttinger wurde 1922 als Hüttinger Elektronik gegründet und gehört seit rund 30 Jahren zur Trumpf-Gruppe. Horn bezeichnete das Unternehmen als wichtigen Botschafter des Wirtschaftsstandorts Freiburg. Um dessen Stärke langfristig zu sichern, seien eine enge Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Bildung sowie gemeinsame Anstrengungen bei der Fachkräftesicherung notwendig.
Die Wirtschaftsförderung Region Freiburg wurde 1994 gegründet und zählt 51 Mitglieder. Dazu gehören die Stadt Freiburg, die Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen, 32 Städte und Gemeinden sowie Banken, Kammern, Verbände und weitere Institutionen. Zu ihren Aufgaben gehören die Vernetzung von Politik und Wirtschaft, das Standortmarketing und die Förderung regionaler Wirtschaftszweige.