Wirtschaftsministerin besucht Universitätsklinikum Freiburg
Foto:Universitätsklinikum Freiburg
Die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat am Donnerstag, 16. Juli 2026, das Universitätsklinikum Freiburg besucht. Im Mittelpunkt standen der Startschuss für das Digitale Innovationszentrum, kurz DIGIZ, sowie ein Austausch mit Vertretern der Freiburger Gesundheitswirtschaft.
Das Land Baden-Württemberg unterstützt den Aufbau einer diagnostischen und therapeutischen Forschungs- und Entwicklungseinheit im DIGIZ mit rund 25 Millionen Euro. Ziel ist es, neue digitale Verfahren in Diagnostik und Therapie schneller in die Patientenversorgung zu bringen.
„Das Uniklinikum Freiburg hat zusammen mit dem Weltmarktführer Siemens Healthineers ein besonders innovatives Konzept vorgelegt“, sagte Hoffmeister-Kraut. Das Projekt leiste einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung in Krankenhäusern und zum Einsatz Künstlicher Intelligenz. Dadurch könnten Prozesse effizienter gestaltet sowie Diagnosen, Therapien, Pflege und Versorgung verbessert werden.
Prof. Dr. Frederik Wenz, Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Freiburg, bezeichnete die Förderung als Startschuss für das Digitale Innovationszentrum. Aus einer vielversprechenden Idee werde nun ein langfristig angelegter Standort für digitale Medizin.
Beim Auftakt stellten Prof. Dr. Fabian Bamberg, Ärztlicher Direktor der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, und Dr. Stefan Schaller von Siemens Healthineers das Konzept des DIGIZ vor. Das Zentrum soll Forschung, klinische Anwendung, Industrie und Unternehmensgründungen an einem Standort zusammenführen. Im Mittelpunkt stehen digitale Technologien, moderne Bildgebung, Künstliche Intelligenz und neue medizintechnische Verfahren.
Im Anschluss tauschten sich Vertreter aus Klinik, Stadt, Forschung und regionaler Gesundheitswirtschaft mit der Ministerin über Freiburg als Gesundheitsstandort aus.
Zum Abschluss besuchte Hoffmeister-Kraut das Radiologische Interventionszentrum des Universitätsklinikums. Dort informierte sie sich darüber, wie moderne Bildgebung, interventionelle Verfahren und digitale Technologien bereits heute in der Patientenversorgung eingesetzt und wissenschaftlich weiterentwickelt werden.