Neun Parteien treten zur Landtagswahl im Wahlkreis Emmendingen an
Im Wahlkreis 49 Emmendingen, der mit dem Landkreis Emmendingen deckungsgleich ist, bewerben sich bei der Landtagswahl am Sonntag, 8. März 2026, insgesamt neun Parteien um ein Mandat im baden-württembergischen Landtag. Darüber hat der Kreiswahlausschuss in seiner öffentlichen Sitzung am heutigen Freitag, 9. Januar 2026, im Landratsamt Emmendingen entschieden.
Nach eingehender Prüfung ließ der Kreiswahlausschuss alle Wahlvorschläge einstimmig zu, die fristgerecht bis Dienstag, 23. Dezember 2025, 18 Uhr, vollständig und formgerecht eingereicht worden waren. Damit stehen im Wahlkreis Emmendingen vier Frauen und fünf Männer zur Wahl. Die Organisation und Durchführung der Landtagswahl vor Ort liegt in der Verantwortung der Landkreisverwaltung.
Für Bündnis 90/Die Grünen kandidiert der amtierende Landtagsabgeordnete Rüdiger Tonojan. Die CDU tritt mit Stefanie Wernet an, die AfD mit Rolf Heckmann. Martina Fuhrmann bewirbt sich für die SPD, Matthias Mand für die FDP. Für Die Linke kandidiert Michaela Rotermund-Kaplan, für die Freien Wähler Cristina Hesse. Dirk Ruppenthal steht für Die PARTEI auf dem Stimmzettel, Lukas Burger für Volt Deutschland. Die gewählten Abgeordneten werden den Landtag von Baden-Württemberg für die kommenden fünf Jahre mitgestalten.
Eine Neuerung bei dieser Landtagswahl betrifft das Wahlalter. Erstmals dürfen in Baden-Württemberg bereits Jugendliche ab 16 Jahren an einer Landtagswahl teilnehmen. Im Landkreis Emmendingen sind von insgesamt 170.508 Einwohnern nach dem Stand vom 30. September 2025 rund 127.000 wahlberechtigt. Das sind etwa 3000 Wahlberechtigte mehr als bei der Landtagswahl im Jahr 2021.
Kleinere Parteien, die bislang nicht im Landtag vertreten sind, mussten im Vorfeld jeweils mindestens 150 Unterstützungsunterschriften aus dem Wahlkreis vorlegen. Diese Voraussetzung erfüllten Die PARTEI, Die Linke, Volt Deutschland sowie die Freien Wähler.