Asiatische Tigermücke: Vorsorge beginnt bereits im Winter

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Auch wenn die eigentliche Tigermückensaison beendet ist und derzeit keine Stechmücken mehr fliegen, bleibt die Asiatische Tigermücke weiterhin ein Thema. Ihre Eier sind äußerst widerstandsfähig und können selbst die kälteren Temperaturen der Wintermonate überstehen. Mit dem Einsetzen des Frühjahrs schlüpfen die Larven dann erneut, weshalb für die Bekämpfung gilt: Nach der Saison ist vor der Saison.

Die Eier der Asiatischen Tigermücke überdauern den Winter bevorzugt am Innenrand von Wasserbehältnissen, in denen sich während der warmen Monate zeitweise Wasser befunden hat. Dazu zählen unter anderem Eimer, Gießkannen oder andere Gefäße im Außenbereich. Um die Vermehrung der Mücken wirksam einzudämmen, ist es daher wichtig, diese Behältnisse gründlich zu reinigen.

Durch kräftiges Abschrubben der Innenränder mit einer Bürste und anschließendes Abspülen werden die Eier mechanisch entfernt. Das dabei entstehende Wasser mit Abrieb sollte auf Erde oder Rasen versickern, da die Eier so zuverlässig zerstört werden. Zusätzlich kann der Einsatz von heißem Wasser helfen, denn Temperaturen von über 60 Grad töten sowohl Eier als auch Larven sicher ab.

Mit diesen einfachen Maßnahmen lässt sich bereits in den Wintermonaten ein wichtiger Beitrag zur Eindämmung der Asiatischen Tigermücke im kommenden Frühjahr leisten.

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