Saatgut-Bibliothek blickt auf fünf Jahre gemeinschaftliches Gärtnern zurück

[EMMENDINGEN]

Die Saatgut-Bibliothek feiert ihr fünfjähriges Bestehen in der Stadtbibliothek. Ins Leben gerufen wurde das Angebot vor fünf Jahren durch die Stadtpflänzchen-Initiative. Seitdem können Interessierte Saatgut ausleihen, es aussäen und später einen Teil der gewonnenen Samen wieder zurückgeben, um den Kreislauf fortzuführen.

Wie bereits in den vergangenen Jahren wurde auch diesmal ein Großteil des Saatguts von engagierten Helfern selbst gezogen, abgefüllt und beschriftet. In den kommenden Wochen beginnt damit erneut die Zeit für die Anzucht unter anderem von Chili, Physalis, Peperoni oder Artischocken. Gleichzeitig steht für viele Gartenfreunde die Planung der kommenden Anbausaison an.

Insgesamt wurden rund 2000 neue Samentütchen vorbereitet. Ergänzt wird das zurückgebrachte Saatgut durch Spenden sowie durch Samen, die die Stadtbibliothek zum Selbstkostenpreis vom Emmendinger Saatguthersteller Jürgen Wehrle erhalten hat. Pro Person können bis zu fünf Tüten Saatgut kostenfrei mitgenommen werden. Ziel des Projekts ist es, die biologische Vielfalt zu fördern und den nachhaltigen Umgang mit Saatgut zu unterstützen.

Im Laufe des Jahres wird das Saatgut-Regal kontinuierlich mit unterschiedlichen Sorten von Gemüse, Kräutern und Blumen bestückt. Die Hauptinitiatorinnen Maria Steinmetz-Hesselbach und Mona Späth passen das Angebot dabei jeweils an die Saison an.

Ergänzt wird die Saatgut-Bibliothek durch eigens angeschaffte Fachliteratur zum Thema Gärtnern. Die Bücher befinden sich im Saatgut-Regal der Stadtbibliothek und sind mit dem Logo „Stadtpflänzchen“ gekennzeichnet. Weitere Informationen von der Aussaat bis zur Samengewinnung sind auf der Internetseite www.stadtpflaenzchen.de zu finden. Fragen zur Initiative können per Mail an maria@stadtpflaenzchen.de gerichtet werden.

Foto: Stadt Emmendingen

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