Stefanie Wernet gewinnt Direktmandat im Wahlkreis Emmendingen

[EMMENDINGEN]

Stefanie Wernet hat bei der Landtagswahl am Sonntag das Direktmandat im Wahlkreis 49 Emmendingen gewonnen und zieht damit für die CDU in den Stuttgarter Landtag ein. Sie erhielt 33,9 Prozent der Stimmen. Rüdiger Tonojan von den Grünen kam mit 26,4 Prozent auf den zweiten Platz, zieht jedoch über die Landesliste ebenfalls in den Landtag ein. Damit wird der Landkreis Emmendingen in der kommenden Legislaturperiode mit zwei Abgeordneten in Stuttgart vertreten sein.

Die Wahlbeteiligung im Landkreis lag bei 71,9 Prozent und damit deutlich höher als bei der Landtagswahl 2021, als sie 65,06 Prozent betrug.

Landrat Hanno Hurth erklärte nach Bekanntwerden des vorläufigen Endergebnisses: „Ich freue mich über die hohe Wahlbeteiligung im Landkreis Emmendingen und gratuliere Frau Wernet herzlich zum Gewinn des Direktmandats und ihr und Herrn Tonojan zum Einzug in den Landtag. Es freut mich, dass der Landkreis Emmendingen in den kommenden fünf Jahren mit zwei Abgeordneten in Stuttgart vertreten sein wird.“

Bei den Zweitstimmen lagen die Grünen im Wahlkreis mit 32,9 Prozent vorn. Es folgten die CDU mit 28,7 Prozent, die AfD mit 15,7 Prozent und die SPD mit 6,9 Prozent. Die Linke erreichte 4,3 Prozent, die FDP 3,6 Prozent und die Freien Wähler 2,8 Prozent. Auf die übrigen Parteien entfielen zusammen 5,0 Prozent der Stimmen.

Insgesamt standen im Wahlkreis 49 neun Kandidaten zur Wahl. Für den AfD-Kandidaten Rolf Heckmann stimmten 15,7 Prozent der Wähler. Martina Fuhrmann von der SPD erhielt 9,2 Prozent der Stimmen. Michaela Rotermund-Kaplan von der Linken kam auf 4,7 Prozent, der FDP-Kandidat Matthias Mand auf 3,6 Prozent. Christina Hesse von den Freien Wählern erhielt 4,3 Prozent. Für Lukas Burger von Volt stimmten 1,2 Prozent der Wähler, für Dirk Ruppenthal von Die PARTEI 1,1 Prozent.

Erstmals durften bei einer Landtagswahl in Baden-Württemberg auch 16- und 17-Jährige wählen. Im Landkreis Emmendingen waren von den insgesamt 170.508 Einwohnern 126.470 wahlberechtigt und damit rund 3000 mehr als bei der Landtagswahl 2021. Von ihnen nahmen 90.920 Bürger an der Abstimmung teil, entweder per Briefwahl oder im Wahllokal.

Die höchste Wahlbeteiligung im Landkreis meldete die Gemeinde Vörstetten mit 76,8 Prozent. Insgesamt wurden 712 Stimmzettel als ungültig gewertet, was einem Anteil von 0,8 Prozent entspricht.

Das vorläufige Wahlergebnis für den Landkreis stand um 22:10 Uhr fest. Besonders schnell beim Auszählen waren die Wahlhelfer in Riegel, wo das Rathaus bereits um 19:15 Uhr das Ergebnis an die Wahlzentrale im Landratsamt Emmendingen meldete. Kurz danach folgten Weisweil um 19:17 Uhr und Winden im Elztal um 19:20 Uhr.

Die endgültige Feststellung des Wahlergebnisses für den Wahlkreis 49 Emmendingen erfolgt in einer öffentlichen Sitzung des Kreiswahlausschusses am Freitag, 13. März 2026, um 10 Uhr im großen Sitzungssaal des Landratsamtes Emmendingen. Weitere Ergebnisse aus den einzelnen Kommunen sind im Internet abrufbar unter diesem Link.

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