Rekordbeteiligung bei Landtagswahl in Freiburg
Bei der Landtagswahl 2026 in Freiburg gaben über 117.000 Wähler ihre Stimmen ab, die Wahlbeteiligung lag bei 72,2 Prozent.
Bei der Landtagswahl am Sonntag, 8. März 2026, haben in Freiburg insgesamt 117.309 Wähler ihre Stimmen abgegeben. Damit wurde ein neuer Rekord in der Stadtgeschichte aufgestellt. Die Wahlbeteiligung lag bei 72,2 Prozent, was jedoch den Rekord von 1972 mit 79,8 Prozent nicht übertraf, als weniger Menschen wahlberechtigt waren.
In den 139 Wahllokalen und an den 105 Briefwahltischen in der Neuen Messe leisteten rund 1.900 ehrenamtliche Wahlhelfer hervorragende Arbeit und sorgten für einen reibungslosen Ablauf der ersten Landtagswahl mit zwei Stimmen.
Oberbürgermeister Martin Horn sprach seinen Dank an die Wahlhelfenden aus und lobte ihr Engagement. Der Wahlsonntag verlief durchgehend ruhig, sodass das vorläufige Wahlergebnis noch am Abend ermittelt werden konnte. Die Ergebnisse sind unter www.freiburg.de/wahlergebnis abrufbar.
Nun werden die Niederschriften der Wahlvorstände im städtischen Wahlamt sowie beim Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald sorgfältig geprüft. Die Kreiswahlausschüsse der Wahlkreise 46 Freiburg I und 47 Freiburg II werden voraussichtlich noch in dieser Woche das amtliche Ergebnis feststellen. Der Landeswahlausschuss wird das endgültige Ergebnis in Baden-Württemberg am 27. März 2026 bekannt geben.
Insgesamt wurden 51.010 Anträge auf Briefwahl gestellt, was den vierthöchsten Wert in der Freiburger Wahlgeschichte darstellt. Für rund 200 Wähler, die ihre Briefwahlunterlagen nicht rechtzeitig erhalten oder verloren hatten, wurde rechtzeitig Ersatz ausgestellt. Auch am Wahltag konnten in sechs Fällen Unterlagen für plötzlich erkrankte Personen an Bevollmächtigte übergeben werden.