Pilotprojekt Schulstraße startet an der Markgrafenschule in Tiengen
Am 21. März 2026 eröffnet die erste Freiburger Pilot-Schulstraße an der Markgrafenschule. Ein Aktionstag bietet ein buntes Programm für Groß und Klein.
Die Stadt Freiburg hat die erste Pilot-Schulstraße an der Markgrafenschule in Tiengen ins Leben gerufen. Mit einem großen Aktionstag am kommenden Samstag, 21. März 2026, wird das Projekt eröffnet. Von 11 bis 15 Uhr sind alle Interessierten eingeladen, die Maierbuckstraße mit verschiedenen Aktivitäten zu beleben.
Gemeinsam mit der Kita Tausendfüßler und der Stadtverwaltung wird ein Mitmachprogramm angeboten, das unter anderem ein Spielmobil, Kinderschminken, Kreidemalen und einen Feuerwehrlöschzug umfasst. Für musikalische Unterhaltung sorgen der Kinderchor und der Jugendmusikverein. Der offizielle Startschuss erfolgt mit einem kleinen Wettrennen, an dem unter anderem Oberbürgermeister Martin Horn und Baubürgermeister Martin Haag teilnehmen.
Das Pilotprojekt wird zunächst für ein Jahr getestet und basiert auf einem Erlass des Landesverkehrsministeriums, der Schulstraßen und Schulzonen definiert. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit für Kinder und Jugendliche zu erhöhen. Die Maierbuckstraße wird dazu zwischen der Tunibergstraße und der Maierbuckallee zu bestimmten Zeiten für den motorisierten Verkehr gesperrt: montags bis freitags von 7.30 bis 8.30 Uhr sowie von 12.45 bis 14.15 Uhr. Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto bringen möchten, können die bestehende Hol- und Bringzone in der Maierbuckallee nutzen.
Die Sperrung soll den Durchgangsverkehr vor der Schule reduzieren und die Sicherheit sowie die selbständige Mobilität der Kinder fördern. Radfahrer und Anwohner sind von der Durchfahrtsbeschränkung nicht betroffen. Zudem wird eine neue Parkordnung eingeführt, um den Verkehr außerhalb der Sperrzeiten zu verlangsamen und Falschparken zu vermeiden.
Die Auswirkungen der Schulstraße werden während der Testphase genau beobachtet. Verkehrszählungen und eine Online-Umfrage auf der städtischen Webseite ermöglichen es den Betroffenen, Rückmeldungen zu geben. Auch die Schulkinder werden direkt befragt, um die Auswirkungen auf den Hol- und Bringverkehr zu evaluieren. Auf Basis dieser Erhebungen wird entschieden, ob das Projekt fortgeführt oder angepasst wird.
Die Stadt Freiburg engagiert sich seit Jahren für sichere Schulwege und fördert die selbständige Mobilität von Kindern durch verschiedene Maßnahmen wie sichere Querungsstellen und Tempo-30-Regelungen. Der Oberbürgermeister betont die Bedeutung der Schulstraßen für die Sicherheit der Kinder und kündigt an, dass weitere Pilotprojekte in Planung sind.
Bei Fragen zur neuen Schulstraße können Interessierte die Stabsstelle Mobilität per E-Mail kontaktieren: schulwege@freiburg.de.