Tigermückenbekämpfung in Freiburg: Eigenverantwortung ist gefragt
Die Asiatische Tigermücke ist wieder aktiv. Freiburger sind aufgefordert, Brutstätten zu beseitigen und Bti-Tabletten zur Bekämpfung zu nutzen.
Die Asiatische Tigermücke, bekannt für ihre tagsüber aggressive Stechweise, ist in Freiburg wieder aktiv. Ab kommenden Mittwoch, 22. April 2026, können Freiburger Bti-Tabletten zur Bekämpfung der Mücken kostenlos im Bürgerservicezentrum im Rathaus im Stühlinger sowie in den Quartiersbüros abholen.
Die Tigermücke hat sich in allen Stadtteilen verbreitet, mit Ausnahme von Günterstal und Kappel. Um die Plagegeister zu bekämpfen, sollten Bürger unnötige Wasseransammlungen vermeiden, da diese ideale Brutstätten für die Mücken darstellen. Regentonnen, Eimer und andere Gefäße sollten trocken gelagert oder mit einem engmaschigen Netz abgedeckt werden. In Bereichen, wo Trockenlegen nicht möglich ist, können Bti-Tabletten eingesetzt werden, die Mückenlarven abtöten.
Die Bti-Tabletten sind in Packungen mit zehn Stück pro Haushalt erhältlich, solange der Vorrat reicht. Zudem können sie in Bau- und Gartenmärkten sowie im Versandhandel erworben werden. Die Stadt hat außerdem eine Firma beauftragt, in besonders betroffenen Gebieten Ruderfußkrebse auszusetzen, die als natürliche Fressfeinde der Mücken fungieren.
Die Asiatische Tigermücke ist etwa sechs Millimeter groß und leicht zu erkennen: Sie hat fünf weiße Ringe an den Hinterbeinen, einen weißen Längsstreifen auf dem Kopf und Rücken des Vorderkörpers sowie weiße Enden an ihren Tastantennen. Obwohl sie Krankheitserreger wie Dengue- und Zika-Viren übertragen kann, ist die Gefahr in Deutschland derzeit gering.
Weitere Informationen zur Tigermücke und deren Bekämpfung sind auf der Website der Stadt Freiburg zu finden. Bei Fragen steht Christopher Huck, Projektleiter der Tigermückenbekämpfung bei ICYBAC, unter 0157 58168798 oder per E-Mail zur Verfügung.