Landkreis wirbt für Fördermittel für innovative Betriebe im ländlichen Raum

Kleine und mittlere Unternehmen im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald können Anträge für das Programm „Spitze auf dem Land“ stellen. Gefördert werden Investitionen in innovative Produkte, Dienstleistungen und Anlagen.

[LANDKREIS BREISGAU-HOCHSCHWARZWALD]

Unternehmen im ländlichen Raum des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald können sich ab sofort um Fördermittel aus dem Landesprogramm „Spitze auf dem Land“ bewerben. Das teilte der Landkreis in einer Mitteilung vom 11. Mai 2026 mit.

Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten, die innovative Produkte oder Dienstleistungen entwickeln und auf den Markt bringen. Ein Schwerpunkt liegt auf Vorhaben aus der Kreislaufwirtschaft und der Bioökonomie. Unterstützt werden Investitionen in Gebäude, Maschinen und Anlagen, die für die Entwicklung und wirtschaftliche Nutzung der neuen Angebote notwendig sind.

Die Förderhöhe richtet sich nach der Größe des Unternehmens. Kleine Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten können bis zu 20 Prozent Zuschuss erhalten, mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten bis zu 10 Prozent. Die Zuwendung muss mindestens 200.000 Euro betragen. In der Regel liegt der Höchstbetrag pro Projekt bei 400.000 Euro. Wenn ein Vorhaben einen erkennbaren Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie leistet, kann die Förderung auf bis zu 500.000 Euro steigen.

Interessierte Unternehmen können sich ganzjährig über ihre zuständige Gemeinde bewerben. Die vollständigen Bewerbungsunterlagen müssen bis Montag, 31. August 2026, eingereicht werden.

Bei Fragen nennt der Landkreis das Regierungspräsidium Freiburg als Ansprechpartner unter der Telefonnummer 0761/208-1255 oder per Mail an nicolette.bucher@rpf.bwl.de. Auch das ELR-Team des Landkreises steht unter 0761 2187-5317 sowie online unter www.lkbh.de/elr für allgemeine Auskünfte zur Verfügung.

Das Programm „Spitze auf dem Land“ soll nach Angaben des Landes die Innovationskraft Baden-Württembergs stärken und die Technologieführerschaft des Landes ausbauen. Finanziert wird die Förderlinie zu gleichen Teilen aus Landesmitteln des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Quelle: Pressemitteilung der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert