EU-Förderung für neue Sozialprojekte in Baden-Württemberg startet

Ab Montag, 8. Juni 2026, können in Baden-Württemberg wieder Zuschüsse für innovative Sozialprojekte beantragt werden. Für die Förderung stehen rund 4 Millionen Euro bereit.

[FREIBURG IM BREISGAU]

In Baden-Württemberg können ab Montag, 8. Juni 2026, wieder Anträge für den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) im Bereich „Soziale Innovation“ gestellt werden. Gefördert werden Projekte mit neuen Ansätzen, die Menschen beim Einstieg ins Berufsleben unterstützen oder neue berufliche Perspektiven eröffnen.

Die Ausschreibung richtet sich an innovative Vorhaben mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren. Im Mittelpunkt stehen Projekte, die vor allem von Armut betroffene Menschen unterstützen. Landesweit stehen dafür rund 4 Millionen Euro zur Verfügung. Die ausgewählten Vorhaben können mit bis zu 80 Prozent der Kosten gefördert werden.

Die Anträge können bis Freitag, 31. Juli 2026, eingereicht werden. Weitere Informationen stehen auf der Internetseite des ESF Baden-Württemberg unter „Offene Projektaufrufe und Förderprogramme – Soziale Innovation“. Dort sind ab Montag, 8. Juni 2026, auch die Antragsunterlagen im ELAN-Portal abrufbar.

Bei inhaltlichen Fragen ist die ESF-Geschäftsstelle Freiburg erreichbar. In der ersten Förderperiode 2025 wurden in Baden-Württemberg 36 Vorhaben unterstützt, darunter drei Projekte in Freiburg.

Zu den geförderten Freiburger Projekten gehörte unter anderem „PerspektivenWechsel“ des Vereins beneFit. Dort wurden Menschen dabei begleitet, neue berufliche Wege und sinnvolle Tätigkeiten zu entdecken. Der Verein Bildung für Alle entwickelte mit „CheckAB“ einen Test, der jungen Menschen helfen soll, ihre Stärken zu erkennen und passende Unterstützung zu erhalten. Auch das Projekt NICE der Freiburger Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaft f.q.b. setzte auf innovative Wege, um berufliche Chancen zu eröffnen.

Der ESF Plus fördert in der EU-Förderperiode 2021 bis 2027 den sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhalt. In Baden-Württemberg stehen dafür rund 218 Millionen Euro zur Verfügung. Der Fonds soll dazu beitragen, dass Menschen dauerhaft arbeiten und lernen können, und unterstützt damit auch die gesellschaftliche Teilhabe, die Sicherung von Fachkräften und die Bekämpfung von Armut.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Freiburg im Breisgau

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