Freiburger Umweltgespräche befassen sich mit Artenvielfalt und nachhaltiger Landnutzung
Im Jazzhaus geht es am Mittwoch, 10. Juni 2026, um Wege aus der Biodiversitätskrise. Zwei Fachvorträge beleuchten Agrarpolitik und Waldschutz.
Die Freiburger Umweltgespräche widmen sich am Mittwoch, 10. Juni 2026, der Frage, wie sich der Verlust der Artenvielfalt bremsen lässt. Im Jazzhaus stehen ab 19 Uhr zwei Fachvorträge zu nachhaltiger Landnutzung, Agrarpolitik und Waldschutz auf dem Programm. Der Eintritt ist frei.
Im ersten Vortrag spricht Sebastian Lakner von der Universität Rostock über die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union (GAP). Dabei geht es um die Frage, wie landwirtschaftliche Betriebe mit Hilfe dieser Politik Umwelt- und Naturschutzziele umsetzen können. Lakner will die Stärken und Schwächen der Agrarpolitik darstellen und aufzeigen, wie sie sich weiterentwickeln ließe.
Ein weiterer Beitrag befasst sich mit modernen Waldschutzkonzepten. Peter Biedermann von der Universität Freiburg erläutert, wie Wälder widerstandsfähiger gemacht werden können, ohne dass Nutzung und Erholung im Wald ausgeschlossen werden. Außerdem soll es darum gehen, welche Ansätze sich auch auf andere Bereiche übertragen lassen.
Eröffnet wird der Abend mit einem Grußwort von Heiner Schanz, Leiter der Professur für Environmental Governance an der Universität Freiburg. Die Moderation übernimmt Anne Hillenbach von der Energieagentur Regio Freiburg. Nach den Vorträgen ist eine kurze Austauschrunde vorgesehen.
Die Freiburger Umweltgespräche sind eine Kooperation mit der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen der Universität Freiburg. Die Veranstaltungsreihe richtet sich an interessierte Bürger sowie an Studierende und will komplexe Umweltfragen verständlich aufbereiten.