Freiburg startet Onlinebeteiligung zum Hitzeaktionsplan

Die Stadt Freiburg beteiligt die Bevölkerung an der Erstellung ihres Hitzeaktionsplans. Über eine Onlineumfrage können Hinweise zu Belastungen, Schutzbedarf und kühlen Orten eingebracht werden.

[FREIBURG IM BREISGAU]

Freiburg bereitet sich auf zunehmende Hitzeperioden vor: Seit Donnerstag, 11. Juni 2026, läuft eine Onlinebeteiligung zum städtischen Hitzeaktionsplan. Die Stadt will damit Hinweise aus der Bevölkerung sammeln, um den Schutz vor hohen Temperaturen gezielter zu planen.

Auf der Plattform www.mitmachen.freiburg.de werden Fragen zum Umgang mit Hitze im Alltag gestellt. Dabei geht es unter anderem darum, wie belastend lange Hitzephasen sind, wer besonders betroffen ist und welche Maßnahmen helfen könnten, die Hitze erträglicher zu machen. Außerdem können Vorschläge für kühle Orte im Stadtgebiet eingereicht werden.

Nach Angaben der Stadt sollen die Rückmeldungen dazu beitragen, verschiedene Bevölkerungsgruppen, insbesondere vulnerable Menschen, besser zu schützen. Verwaltung und Fachgutachterinnen werten die Beiträge aus und berücksichtigen sie bei der Erstellung des Plans.

Die Onlineumfrage dauert nach Angaben der Stadt etwa zehn bis 15 Minuten. Bereits im April hatte es eine öffentliche Veranstaltung mit Workshop gegeben, bei der sich Bürger beteiligt hatten.

Der Hitzeaktionsplan wird in einer Projektgruppe aus Stadtverwaltung, Gesundheitsamt sowie weiteren Akteuren und Experten aus dem Gesundheits- und Sozialwesen erarbeitet. Koordiniert wird das Vorhaben vom Umweltschutzamt. Der Plan soll bis Mitte des kommenden Jahres fertiggestellt sein.

Weitere Informationen zur Klimaanpassung in Freiburg und zur städtischen Klimaanpassungsstrategie sind unter www.freiburg.de/klimaanpassung abrufbar.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Freiburg im Breisgau

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