Freiburg startet Beteiligung zur Zukunft der Rempartstraße

Pressemitteilung vom 19. Juni 2026 Perspektive Rempartstraße – mehr als Verkehr Beteiligung startet: Verwaltung lädt zu öffentlicher Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 9. Juli, ein

[FREIBURG IM BREISGAU]

Die Stadt Freiburg startet den Beteiligungsprozess zur geplanten Neugestaltung der Rempartstraße. Unter dem Titel „Perspektive Rempartstraße – mehr als Verkehr“ lädt die Verwaltung am Donnerstag, 9. Juli 2026, um 18 Uhr zu einer öffentlichen Auftaktveranstaltung ein. Sie findet im Friedrichsbau, Kaiser-Joseph-Straße 268, statt.

Die Rempartstraße gilt nach Angaben der Stadt als wichtiges Scharnier am Rand der Altstadt. Die aktuelle Aufteilung der Straße passe jedoch nicht mehr zu den tatsächlichen Nutzungen. Deshalb soll sie grundlegend neugestaltet werden. Wer an der Auftaktveranstaltung teilnehmen möchte, kann sich bis Freitag, 3. Juli, online unter www.freiburg.de/rempartstrasse anmelden. Dort gibt es auch weitere Informationen zum Projekt.

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Bei der Veranstaltung will die Verwaltung über das Vorhaben und erste Überlegungen zur Auslobung informieren. Bürger haben zudem die Möglichkeit, ihre Wünsche zur Umgestaltung der Straße in den Planungsprozess einzubringen. Zusätzlich hat die Stadt 400 Menschen, die in der Innenstadt leben, zufällig ausgewählt und per Post zur Veranstaltung eingeladen. Dadurch sollen sie auf den Planungs- und Beteiligungsprozess aufmerksam gemacht werden.

Hintergrund der geplanten Umgestaltung ist die veränderte Nutzung der Rempartstraße. Die Bedeutung der Straße für den Autoverkehr ist nach Angaben der Stadt in den vergangenen 30 Jahren gesunken, während Rad- und Fußverkehr deutlich zugenommen haben. Die heutige Flächenaufteilung spiegele diese Entwicklung nicht mehr wider.

Künftig soll die Rempartstraße stärker als urbaner Ort zum Verweilen und Begegnen entwickelt werden und damit mehr sein als eine Verkehrsfläche. Bei der Planung sollen verkehrliche Anforderungen wie der starke Raddurchgangsverkehr und die Erschließungsfunktion mit der Zufahrt zu den Tiefgaragen berücksichtigt werden. Im Vordergrund stehen nach Angaben der Stadt jedoch Aufenthaltsqualität, Barrierefreiheit, Begrünung, Gestaltung und Klimaanpassung.

Quelle: Stadt Freiburg im Breisgau

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