Fortschritte bei der Wohngeldbearbeitung in Freiburg
Die Stadt Freiburg hat die Bearbeitungszeiten für Wohngeldanträge deutlich verkürzt. Vollständige Anträge beschleunigen den Prozess.
Die Stadt Freiburg hat Fortschritte bei der Bearbeitung von Wohngeldanträgen erzielt. Die Rückstände konnten mehr als halbiert werden, was die Bearbeitungszeiten für Antragsteller verbessert.
Aktuell liegt die Zahl der offenen Anträge bei etwa 2.400, nachdem sie Anfang 2024 noch über 5.400 betrug. Pro Monat kommen etwa 900 neue Anträge hinzu, was bedeutet, dass eine gewisse Anzahl offener Fälle weiterhin besteht.
Sozialbürgermeister Roland Meder äußerte sich positiv über die Entwicklung: „Dass wir die Zahlen der offenen Anträge halbieren konnten, ist eine gute Nachricht. Ich danke allen Mitarbeitenden der Wohngeldstelle ausdrücklich für ihren großen Einsatz.“
Um die Bearbeitungsdauer weiter zu verkürzen, ist es wichtig, dass Antragsteller vollständige Unterlagen einreichen. Dazu gehören unter anderem der Mietvertrag, Nachweise über das Einkommen der letzten drei Monate sowie gegebenenfalls aktuelle Bescheide über Bafög, Renten oder Elterngeld.
Die Bearbeitungszeit für vollständige Anträge beträgt derzeit in der Regel vier bis sechs Wochen. Antragsteller werden ermutigt, ihre Anträge online unter www.freiburg.de/wohngeld einzureichen, da eine datenschutzkonforme KI-Anwendung die Unterlagen für die Entscheidung aufbereitet.
Die Wohngeldstelle hat zudem einige komplizierte Fälle aus den Vorjahren zu bewältigen. Ziel ist es, alle Anträge künftig mit geringeren Wartezeiten zu bearbeiten, wobei Familien aufgrund der Leistungen für Bildung und Teilhabe besonders berücksichtigt werden.
Die Wohngeldreform, die Ende 2022 beschlossen wurde und am 1. Januar 2023 in Kraft trat, hat die Zahl der wohngeldberechtigten Personen erhöht. Die Stadt Freiburg arbeitet kontinuierlich daran, die Abläufe zu optimieren und die Bearbeitungszeiten weiter zu verbessern.