Neue Vernebler bringen Erfrischung in die Freiburger Innenstadt
Die Stadt Freiburg testet in diesem Sommer zwei Vernebler-Systeme im Colombipark, um den Bürgern an heißen Tagen Abkühlung zu bieten.
Die Stadt Freiburg startet in diesem Sommer einen Testlauf mit zwei unterschiedlichen Vernebler-Systemen, um den Bürgern an heißen Tagen in der Innenstadt Abkühlung zu bieten. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund der aktuellen Hitzewelle, die viele Menschen dazu veranlasst, Zuflucht an der Dreisam zu suchen.
Im Colombipark wird eine Stahlseilkonstruktion mit integrierten Nebeldüsen installiert, die auf Knopfdruck für Erfrischung sorgt. Zudem wurde ein Pflanzkübel mit Nebeldüsen bestellt, dessen Standort jedoch noch nicht festgelegt ist. Beide Systeme nutzen Hochdruckdüsen, um Wasser in feine Tröpfchen zu zerstäuben und somit einen kühlenden Effekt zu erzeugen, ohne dass die Nutzer nass werden.
Der Erste Bürgermeister Martin Haag betont die Notwendigkeit kühler Orte in der Stadt und äußert sich positiv über die neue Möglichkeit zur Erfrischung: „Ich freue mich, dass wir den Freiburgern und Besuchern eine zusätzliche Möglichkeit zum Abkühlen geben können, noch dazu so zentral in der Innenstadt.“
Mit diesem Testlauf möchte die Stadt praktische Erfahrungen mit den Vernebler-Systemen sammeln. Dabei stehen die Akzeptanz durch die Bevölkerung, die Anforderungen an Betrieb und Unterhalt sowie die Robustheit der Systeme im öffentlichen Raum im Fokus. Die Stadtmöblierung muss sowohl ästhetisch als auch funktional sein.
Wasser spielt eine zentrale Rolle in der klimaangepassten Stadtentwicklung. Freiburg nutzt bereits die Bächle und die Dreisam als Erfrischungsquellen. Neben den Verneblern sind auch fest installierte Systeme bei der Umgestaltung des Zollhallenplatzes und im Sanierungsgebiet Sulzburger Straße geplant.
Die Kosten für den Vernebler an der Stahlseilkonstruktion belaufen sich auf rund 15.000 Euro, während das Modell mit Pflanzkübel 30.000 Euro kostet.