Reinhold-Schneider-Preis 2026: Auszeichnungen für herausragende Künstler
Die Stadt Freiburg vergibt den Reinhold-Schneider-Preis 2026 an Tänzerin Emi Miyoshi und weitere Künstler. Gerd Heinz wird mit dem Ehrenpreis gewürdigt.
Die Stadt Freiburg hat die Preisträger des Reinhold-Schneider-Preises 2026 bekannt gegeben. Die Auszeichnungen würdigen herausragende Leistungen in der Darstellenden Kunst.
Die Tänzerin und Choreografin Emi Miyoshi erhält den mit 15.000 Euro dotierten Kulturpreis. Miyoshi, die in Japan geboren wurde und in Freiburg lebt, ist bekannt für ihre präzisen und konzeptionell reichen Arbeiten, die Themen wie Identität und Zugehörigkeit behandeln. Seit 2013 leitet sie das Shibui Kollektiv und engagiert sich in der Freiburger Tanzszene.
Das Stipendium des Reinhold-Schneider-Preises, das mit 6.000 Euro dotiert ist, wird an das feministische Künstlerkollektiv Storytelling Engines und den Regisseur Sascha Flocken vergeben. Storytelling Engines begeistert mit humorvollen und innovativen Theateraufführungen, während Flocken für seine vielseitigen und detailverliebten Inszenierungen bekannt ist.
Mit dem undotierten Ehrenpreis wird der Schauspieler und Regisseur Gerd Heinz gewürdigt. Heinz hat die Kulturstadt Freiburg seit 1993 maßgeblich geprägt und war für viele Künstler eine wichtige Mentorenfigur. Seine Regiearbeiten fanden bundesweit große Beachtung.
Der Reinhold-Schneider-Preis wird seit 1960 vergeben und hat sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt, um verschiedene Kunstsparten zu würdigen.