Erfolgreiche Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage am Friedrich-Gymnasium
Die Stadt Freiburg und die Klima-AG des Friedrich-Gymnasiums haben ein gemeinsames Photovoltaikprojekt erfolgreich abgeschlossen.
Die Stadt Freiburg und die Klima-AG des Friedrich-Gymnasiums haben ihr gemeinsames Photovoltaikprojekt erfolgreich abgeschlossen. Mit der symbolischen Montage des letzten Solarmoduls wurde das Ziel erreicht, die neue Anlage noch vor den Sommerferien 2026 fertigzustellen.
Die Initiative für das Projekt ging von Schülerinnen und Schülern des Friedrich-Gymnasiums aus, die sich seit mehreren Jahren für eine leistungsfähigere Photovoltaikanlage auf der Sporthalle eingesetzt hatten. Gemeinsam mit Fachleuten des städtischen Immobilienmanagements begleiteten sie die Planung der neuen Anlage und erhielten Einblicke in technische, organisatorische und planerische Abläufe.
Oberbürgermeister Martin Horn betonte: „Mich beeindruckt, mit wie viel Ausdauer, Fachwissen und Begeisterung die Schülerinnen und Schüler dieses Projekt begleitet haben. Sie haben gezeigt, dass Engagement etwas bewegen kann. Gemeinsam haben wir nicht nur eine Photovoltaikanlage auf den Weg gebracht, sondern auch gezeigt, wie Beteiligung gelingen kann.“
Das Projekt steht unter dem Motto: „Ein Stück aktive Energiewende in Freiburg – Friedrich Gymnasium, wir machen das jetzt!“ Die neue Photovoltaikanlage wird nach ihrer Inbetriebnahme voraussichtlich ein Drittel des Strombedarfs der Schule decken und trägt zum Ziel der Stadt Freiburg bei, bis 2035 klimaneutral zu werden.
Die Klima-AG war nicht nur Ideengeberin, sondern brachte sich während des gesamten Planungsprozesses aktiv ein. So entstand ein Pilotprojekt, das Klimaschutz mit Bildung, Beteiligung und praktischer Erfahrung verbindet.
Im Rahmen einer Vollversammlung der Schule wurde der Abschluss des Projekts gemeinsam mit der Schulgemeinschaft gefeiert. Schülerinnen und Schüler montierten zusammen mit Oberbürgermeister Martin Horn symbolisch das letzte Solarmodul auf dem Dach der Sporthalle.
Die 144 Module haben eine Leistung von 65 Kilowatt-Peak. Die Stadt investiert rund 190.000 Euro in das Projekt. Die Inbetriebnahme erfolgt nach Abschluss der noch ausstehenden Netzanbindung.