Neuer Mobilitätsknotenpunkt in Elzach eröffnet
Nach zehnmonatiger Bauzeit wurde der Mobilitätsknotenpunkt am Bahnhof Elzach eröffnet. Er bietet zahlreiche Verkehrsanbindungen und fördert die Mobilitätsinfrastruktur.
Nach rund zehn Monaten Bauzeit ist der neue multimodale Mobilitätsknotenpunkt am Bahnhof Elzach offiziell für den Verkehr freigegeben worden. Mit diesem Projekt wurde ein wichtiger Baustein des Breisgau-S-Bahn-Konzepts 2030 umgesetzt, der die Mobilitätsinfrastruktur im Oberen Elztal nachhaltig stärkt.
Bürgermeister Roland Tibi dankte bei der Verkehrsfreigabe allen Projektbeteiligten für die erfolgreiche Zusammenarbeit. Planung, Bauausführung, Fördermittelgeber, Projektpartner sowie zahlreiche beteiligte Unternehmen und Mitarbeitende der Stadt hätten mit großem Engagement dazu beigetragen, dass das Projekt termingerecht umgesetzt werden konnte.
Ein besonderer Dank galt den Bauarbeitern der Firma Pontiggia, die trotz teils schwieriger Witterungsbedingungen den Zeitplan einhielten, sowie den Anwohnern für ihr Verständnis während der Bauzeit.
Der neue Mobilitätsknotenpunkt vereint verschiedene Verkehrsträger an einem Standort und erleichtert den Umstieg zwischen Bus, Bahn und weiteren Mobilitätsangeboten. Entstanden sind sieben Bushaltepunkte, ein Haltepunkt für den Schienenersatzverkehr, ein Taxistand, drei Carsharing-Stellplätze, 21 Pkw-Stellplätze, überdachte Warte- und Fahrradbereiche, eine Frelo-Station sowie Aufenthalts- und Sanitäranlagen.
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 2,35 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg fördert die Maßnahme im Rahmen des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG) mit rund 1,47 Millionen Euro. Weitere rund 435.000 Euro übernimmt der Zweckverband Regio-Nahverkehr Freiburg (ZRF). Der Eigenanteil der Stadt Elzach beträgt rund 442.000 Euro.
Mit dem neuen Mobilitätsknotenpunkt sieht sich Elzach als Vorreiter für moderne, vernetzte Mobilität im ländlichen Raum. Ziel ist es, attraktive und komfortable Angebote für den öffentlichen Nahverkehr sowie ergänzende Mobilitätsformen bereitzustellen und damit einen wichtigen Beitrag zur Mobilitätswende zu leisten. Nun liegt es an den Bürgern sowie den Verkehrsunternehmen, das neue Angebot mit Leben zu füllen.