Grünpflege in Freiburg: Mäharbeiten auch im heißen Sommer

Die Stadt Freiburg führt auch während der Sommermonate Mäharbeiten durch, um die Ökologie zu fördern und die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

[FREIBURG IM BREISGAU]

In den heißen Sommermonaten führt die Stadt Freiburg auch bei Trockenheit Mäharbeiten an Langgraswiesen und artenreichen Blühflächen durch. Dies erfolgt im Rahmen eines durchdachten Pflegekonzepts, das ökologische und sicherheitstechnische Aspekte berücksichtigt.

Die Hauptgründe für die Sommermahd sind vielfältig:

  • Ökologie und Artenvielfalt: Artenreiche Wiesen benötigen nährstoffarme Böden. Ein Verrotten des Grases ohne Mahd würde zu einer Überdüngung führen und die seltenen Wildblumen verdrängen.
  • Verkehrssicherheit und Brandschutz: Hohe Wiesen müssen an Kreuzungen und Wegen freigehalten werden, um die Sicht zu gewährleisten. Vertrocknetes Gras kann zudem eine Brandgefahr darstellen.
  • Strikte Arbeitsabläufe: Die Pflegeprogramme sind personell und zeitlich genau festgelegt. Eine Verschiebung der Mahd ist aufgrund anderer anstehender Aufgaben nicht möglich.

Die Stadt bemüht sich, die Mahd so schonend wie möglich zu gestalten. Wo es möglich ist, bleiben Langgrasstreifen stehen, um Insekten Rückzugsräume zu bieten. Zudem wird die Schnitthöhe so hoch wie technisch machbar angesetzt, um den Boden zu beschatten und die Tierwelt zu schonen.

Ein weiterer Schritt in Richtung Insektenschutz ist die Umstellung auf insektenfreundlichere Mähwerke. Balkenmäher werden dort eingesetzt, wo es technisch und logistisch möglich ist. Nach der Mahd bleibt das Schnittgut einige Tage liegen, damit Insekten die Möglichkeit haben, sich in Sicherheit zu bringen.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Freiburg im Breisgau

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