Schüler gestalten die Zukunft der Mensa im Gisela-Sick-Bildungshaus mit

[WALDKIRCH]

Die inklusive Mensa im Gisela-Sick-Bildungshaus soll künftig mehr sein als nur ein Ort zum Essen. Sie soll sich zu einem Wohlfühlraum und Treffpunkt für Begegnungen, Nachhaltigkeit und gemeinsames Miteinander entwickeln. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Wabe gemeinsam mit der Stadt Waldkirch einen Beteiligungsprozess gestartet, an dem Schüler, Lehrkräfte, das Catering, die Musikschule sowie die Gisela und Erwin Sick Stiftung beteiligt sind.

Ein Ergebnis dieses Prozesses ist der Wunsch, die Mensa lebendiger und freundlicher zu gestalten. Mehr als 20 Schüler der Kastelbergschule, des Beruflichen Schulzentrums und des Geschwister-Scholl-Gymnasiums haben deshalb zu Pinsel und Farbe gegriffen. Auf drei großen Leinwänden, die später in der Mensa aufgehängt werden sollen, gestalteten sie in leuchtenden Farben Motive wie Pizza, Figuren und Schriftzüge.

Die Entwürfe entwickelten die Jugendlichen selbst. Zunächst entstanden Skizzen auf Papier, anschließend wurden die Ideen gemeinsam auf großen Plakaten zusammengeführt. Mithilfe eines Beamers übertrugen die Schüler ihre Motive auf die Leinwände. Auch die Farben mischten sie selbst an und testeten die Ergebnisse auf Farbkarten, damit auf allen drei Bildern dieselben Farbtöne verwendet werden konnten. In gemischten Gruppen arbeiteten die Jugendlichen konzentriert zusammen. Schon während des Projekts wurde damit sichtbar, was die Mensa künftig sein soll: ein Ort, der Menschen verbindet.

Die neuen Leinwände sollen später ihren Platz an den Fenstern der Mensa finden. Die Wabe hat sie dafür passgenau vorbereitet. Begleitet wurde das Projekt von Katharina Dormanns, Kunsttherapeutin und Kunstlehrerin. Finanziert und initiiert wurde es von der Gisela und Erwin Sick Stiftung.

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