Sanierungsarbeiten am Martinstor starten im Mai 2026

Im Mai 2026 wird ein Baugerüst am Martinstor aufgestellt, um die Schadenskartierung fortzusetzen. Die Ergebnisse sollen im Sommer vorliegen.

[FREIBURG IM BREISGAU]

Im Mai 2026 wird am Martinstor ein Baugerüst aufgestellt, um die Schadenskartierung fortzusetzen. Das Martinstor, ein historisches Wahrzeichen Freiburgs, wird seit Jahren regelmäßig überwacht.

Das städtische Immobilienmanagement (IMF) ist für die Schadenskartierung verantwortlich. Im Herbst 2024 wurden die Oberflächen des Martinstors mit einer Drohnenkamera hochauflösend fotografiert. Im Mai 2025 folgten Fassadenkletterer, die in mehreren Nachtschichten die kartierten Schäden genauer untersuchten. Dabei kamen Laser-Scans zum Einsatz, um 3D-Daten zu generieren und Bestandspläne zu erstellen. Diese Schritte erfolgten in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege. Die Anneliese-Müller-Stiftung unterstützt die Schadenskartierung mit 40.000 Euro.

Die nächsten Schritte der Bestandsaufnahme umfassen die Erfassung bestehender Schäden im Innenbereich sowie ein restauratorisches Putzgutachten für die Fassade. Zudem werden bauschädliche Salze und das unterschiedliche Fugenmaterial im Naturstein untersucht. Eine Musterfläche wird für die spätere Sanierung von Putz und Naturstein angelegt, während Statiker das konstruktive Gefüge im Innenbereich prüfen.

Das Arbeitsgerüst wird Anfang Mai an die Ostfassade des Martinstors gestellt und soll bis Juli stehen bleiben. Die Ergebnisse aller Untersuchungen werden voraussichtlich im Sommer 2026 vorliegen und bilden die Grundlage für die weitere Planung. Anschließend wird die Finanzierung geklärt und Zuschussanträge gestellt. Geplant ist, dass die Sanierung der Schäden im Jahr 2028 beginnen kann.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Freiburg im Breisgau

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