Freiburg startet Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt

Die Stadt Freiburg initiiert die Kampagne „Nicht okay. Nicht egal. Nicht deine Schuld.“ zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt und zur Unterstützung Betroffener.

[FREIBURG IM BREISGAU]

Die Stadt Freiburg hat eine neue Kampagne ins Leben gerufen, um auf geschlechtsspezifische Gewalt aufmerksam zu machen und Hilfsangebote aufzuzeigen. Unter dem Motto „Nicht okay. Nicht egal. Nicht deine Schuld.“ wird die Initiative gemeinsam mit einem breiten Netzwerk aus Fachstellen und zivilgesellschaftlichen Organisationen umgesetzt.

Gewalt gegen Frauen, Kinder und queere Menschen ist auch in Freiburg eine traurige Realität. Häusliche Gewalt, sexuelle Belästigung und Übergriffe im öffentlichen Raum sind keine Einzelfälle. Mit der Kampagne wird das Ziel verfolgt, Betroffene zu ermutigen, Unterstützung anzunehmen, und die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren.

Die Kampagne wird durch mehr als 70 Akteure unterstützt, die am Freiburger Aktionsplan zur Umsetzung der Istanbul-Konvention arbeiten. Diese Initiative zielt darauf ab, geschlechtsspezifische Gewalt konsequent zu bekämpfen und die Hilfsstrukturen für Betroffene zu verbessern.

Die Kampagne wird in den kommenden Monaten durch Plakate, digitale Formate auf Social Media und weitere Aktionen sichtbar sein. Sie thematisiert verschiedene Formen geschlechtsspezifischer Gewalt, darunter Gewalt gegen Frauen, trans* Personen und queere Menschen sowie sexualisierte Gewalt im digitalen Raum.

Oberbürgermeister Martin Horn betont die Wichtigkeit der Kampagne: „Geschlechtsspezifische Gewalt ist ein Thema, das leider noch immer sehr viele Menschen betrifft. Mit der Kampagne wollen wir Sichtbarkeit schaffen und Betroffenen Mut machen.“

Die Kampagne ist Teil des Freiburger Aktionsplans, der im Februar 2025 vom Gemeinderat beschlossen wurde. Ziel ist es, Gewalt vorzubeugen und bestehende Hilfsstrukturen weiter auszubauen.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Freiburg im Breisgau

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