Freiburgs Einsatzkräfte meistern extreme Hitzewelle

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst in Freiburg haben die Herausforderungen der jüngsten Hitzewelle erfolgreich bewältigt und bitten um weiterhin umsichtiges Verhalten der Bevölkerung.

[FREIBURG IM BREISGAU]

Die außergewöhnliche Hitzewelle der vergangenen Tage stellte die Integrierte Leitstelle, den Rettungsdienst und den Bevölkerungsschutz in Freiburg vor besondere Herausforderungen. In der Zeit vom 1. bis 2. Juli 2026 gingen doppelt so viele Anrufe ein wie an normalen Tagen.

Die Zahl der Feuerwehr- und Rettungsdiensteinsätze verdoppelte sich, was dazu führte, dass auch zweimal so viele Fahrzeuge ausrücken mussten. Technische Probleme aufgrund von Überhitzung traten vermehrt auf. Die Freiwillige Feuerwehr unterstützte die hauptamtlichen Einsatzkräfte bei den zahlreichen Einsätzen.

Durch frühzeitige Vorbereitung und enge Zusammenarbeit aller Beteiligten vom Notruf bis zu den Kliniken konnte die „Außergewöhnliche Einsatzlage“ bestmöglich bewältigt werden. Feuerwehr, Rettungsdienst, Hilfsorganisationen, städtische Fachämter und Kliniken standen im täglichen Austausch.

Bürgermeisterin Carolin Jenkner sprach ihren besonderen Dank an alle haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräfte sowie an die Mitarbeitenden der Rettungsdienstbetreiber aus. „Nur durch die ehrenamtliche Unterstützung konnten die Einsatzspitzen abgefedert werden. Die Arbeitsbelastung in der gesamten Kette von Notruf über Rettungsdienst bis zu den Kliniken bei solchen Temperaturen ist extrem“, so Jenkner.

Der Schutz besonders gefährdeter Bevölkerungsgruppen stand im Mittelpunkt der Einsätze. Zudem wurde darauf geachtet, die Gesundheit der Einsatzkräfte zu sichern, unter anderem durch zusätzliche Trinkpausen und ausreichende Regenerationszeiten.

Die Stadt Freiburg bittet die Bevölkerung, auch weiterhin umsichtig zu handeln. Viele Menschen haben bereits auf Nachbarn, Angehörige und besonders gefährdete Personen geachtet. Auch wenn die Temperaturen etwas gesunken sind, bleibt es warm, und insbesondere ältere Alleinstehende sowie Menschen mit Vorerkrankungen sind gefährdet. Die Stadt ruft dazu auf, weiterhin aufmerksam zu sein und auf Nachbarn und Angehörige zu achten.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Freiburg im Breisgau

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