Erstes Lokhallenfest am Güterbahnhof in Freiburg

[FREIBURG-BRÜHL]

101 Jahre nach der Eröffnung der Lokhalle auf dem Güterbahnhof in Freiburg findet am Sonnabend, 1. August 2026, erstmals ein großes Lokhallenfest statt. Von 11 bis 18 Uhr gibt es ein Programm für Jung und Alt mit Unternehmen aus der Lokhalle und den angrenzenden Weichensteller-Gebäuden, Aktionen, Begegnungen, kleinen Highlights sowie Speisen und Getränken. Im Anschluss lädt die „PURiNO Sommerbrise“ dazu ein, den Abend bis 22 Uhr im Biergarten oder im Restaurant ausklingen zu lassen.

Neben kulinarischen Angeboten und einem Kinderprogramm mit Entenangeln und Wasserspielen präsentiert das Aktionstheater PAN.OPTIKUM den Abschluss des vom Land geförderten Stadtteil-Projekts „WHO CARES?“. In der Südhalle ist zudem eine digitale Zeitreise durch 100 Jahre Lokhalle zu sehen.

Im Showroom bei Streit Service & Solution wird eine Kunstausstellung von Beate Axmann und Gabriele Schuller gezeigt. Auf der Freiterrasse bei PURiNO und im Weichensteller legt ein DJ auf. Der benachbarte Betrieb Elektro Müller präsentiert unter dem Titel „Faszination Elektrotechnik“ Einblicke in seine Arbeit.

Organisiert wird das Fest von der Firma mehrpunkt, die nach dem Kauf des Industriedenkmals im Jahr 2011 zu den ersten Mietern der Lokhalle zählte. Das Fest versteht sich ausdrücklich auch als Angebot für das Quartier und den gesamten Stadtteil. Die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau unterstützt die Premiere als Sponsor.

In der Lokhalle arbeiten heute vor allem Firmen aus der Kreativwirtschaft. Im Mittelschiff befindet sich seit 2018 der von der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH unterstützte Kreativpark Lokhalle Freiburg, ein Hub für die Start-up-Szene im Großraum Freiburg. In der Südhalle ist das Restaurant PURiNO ansässig. Auch das Aktionstheater PAN.OPTIKUM, der chilli Freiburg Verlag, die Eventagentur mehrpunkt, das Stellwerk und der Weichensteller sowie mehrere Büros und Unternehmen haben dort ihren Sitz.

Die Lokhalle wurde von 1903 bis 1905 von den Großherzoglich Badischen Staatseisenbahnen auf dem Güterbahnhof Nord gebaut und diente bis 1983 als Bahn-Betriebswagenwerk der Deutschen Bahn. Die monumentale Hallenanlage gilt laut Denkmalliste des Landes Baden-Württemberg als bedeutendes Beispiel der Industriearchitektur aus der Zeit der Jahrhundertwende in Freiburg.

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