Großbrand in Freiburg-Hochdorf: Löscharbeiten nach mehr als 24 Stunden beendet

[FREIBURG]

Der verheerende Großbrand in einem Industriegebiet in Freiburg-Hochdorf ist nach mehr als 24 Stunden intensiver Arbeit der Feuerwehr gelöscht. Seit dem gestrigen Mittwochabend, 1. Oktober 2025, gegen 21 Uhr hatten die Einsatzkräfte mit einem Großaufgebot gegen die Flammen in einem Gewerbekomplex mit mehreren Firmen gekämpft.

Bereits in der ersten Nacht breitete sich das Feuer auf mehrere angrenzende Gebäude aus. Die Feuerwehr brachte die Flammen unter Kontrolle und ließ einzelne Gebäudeteile kontrolliert abbrennen. Ein Firmenmitarbeiter erlitt leichte Verletzungen, konnte das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung jedoch schnell wieder verlassen. Die Bevölkerung wurde wegen der starken Rauchentwicklung aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten, eine konkrete Gesundheitsgefahr bestand nach Angaben der Behörden jedoch nicht.

Am heutigen Donnerstag setzten die Einsatzkräfte rund 70 Feuerwehrleute und schweres Gerät ein, um Schutt und Gebäudeteile beiseitezuräumen. Auf diese Weise konnten auch versteckte Brandherde erreicht und gelöscht werden. Das Objekt ist inzwischen an vielen Stellen einsturzgefährdet, weshalb eine Begehung zur Ursachenermittlung bislang nicht möglich ist.

Der Gesamtschaden wird nach ersten Schätzungen auf mindestens 50 Millionen Euro beziffert. Da mehrere Firmen betroffen sind, rechnen die Behörden mit einer noch höheren Schadenssumme.

Die Staatsanwaltschaft Freiburg und die Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen, ein vorläufiges Ergebnis zur Brandursache wird nicht vor der kommenden Woche erwartet. Bis dahin stellt die Feuerwehr eine Brandsicherheitswache am Brandort sicher.

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