Förderprogramm „Energiehaus Emmendingen+“ wird auch 2026 fortgesetzt
Die Stadt Emmendingen führt ihr kommunales Förderprogramm „Energiehaus Emmendingen+“ auch im Jahr 2026 weiter. Mit den aktualisierten Förderrichtlinien unterstützt die Stadt erneut Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen privater Haushalte und reagiert damit auf aktuelle Entwicklungen im Energiebereich.
Seit dem Start des Programms am Donnerstag, 1. Juli 2021, sind insgesamt 833 Förderanträge gestellt worden. Die Richtlinien werden jährlich überprüft und angepasst, um Schwerpunkte gezielt weiterzuentwickeln. Ein zentrales Augenmerk liegt weiterhin auf dem Ausbau erneuerbarer Energien. Nach dem Vorreiterkonzept Klimaschutz verfügt Emmendingen über ein Photovoltaik-Potenzial von rund 75 Megawattpeak auf Dachflächen.
Ein wichtiger Bestandteil des Programms bleiben die kostenlosen Einstiegsberatungen. Dazu zählen Angebote zur energetischen Sanierung mit dem Fokus auf behagliche Wohnverhältnisse im Sommer und Winter, eine Heizungsberatung in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg sowie Beratungen zum Gebäudegrün. Neu hinzugekommen ist die Einstiegsberatung „Nachbarschaftswärme“, die sich an mehrere Eigentümer richtet, die gemeinsam eine klimafreundliche Wärmeversorgung für ihre Gebäude entwickeln möchten.
Darüber hinaus stellt die Stadt weiterhin finanzielle Zuschüsse bereit. Gefördert wird unter anderem die Sanierungsbegleitung während der Umsetzung energetischer Maßnahmen. Die Förderung von Photovoltaikanlagen auf Dächern wird fortgesetzt und kann bis zu 1.000 Euro betragen, Balkonsolaranlagen werden weiterhin pauschal bezuschusst. Ergänzend unterstützt die Stadt neue Nutzer von Carsharing-Angeboten durch die Übernahme der Anmeldegebühr sowie einen Zuschuss zu den Fahrtkosten.
Die aktuellen Förderrichtlinien gelten jeweils für ein Jahr und werden im Anschluss erneut überprüft und gegebenenfalls angepasst.