Psychosomatisches Dienstagskolloquium in Freiburg beschäftigt sich mit Ängsten und Zuversicht
Wie Menschen mit Unsicherheit und gesellschaftlichen Veränderungen umgehen, steht im Mittelpunkt des Psychosomatischen Dienstagskolloquiums der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg im Sommersemester 2026. Die Vortragsreihe beginnt am Dienstag, 28. April 2026, und widmet sich dem Thema „Wie in die Zukunft? Ängste und Zuversicht in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche“.
Die Veranstaltungen finden dienstags von 18.30 bis 20 Uhr im Hörsaal 1010 im Kollegiengebäude I der Universität Freiburg sowie online statt. „Gesellschaftliche Veränderungen wirken sich auch auf die psychische Gesundheit aus. Das Kolloquium bietet einen Rahmen, um diese Entwicklungen aus medizinischer, psychologischer und gesellschaftlicher Perspektive zu diskutieren“, sagt Prof. Dr. Claas Lahmann, Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Freiburg.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Angebot richtet sich an Mitglieder aller Fakultäten sowie an interessierte Gäste. Für Ärzte und Psychologen werden Fortbildungspunkte vergeben.
Zum Auftakt spricht am Dienstag, 28. April, Prof. Dr. Dr. Katharina Domschke vom Universitätsklinikum Freiburg über „Das Alphabet der Angst“. Am Dienstag, 19. Mai, folgt Prof. Dr. Klaus Michael Reininger vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf mit einem Vortrag über psychoanalytische Perspektiven auf Radikalisierung und Depolarisierung in der Demokratieförderung. Am Dienstag, 9. Juni, beschäftigt sich Dr. Sonja Etzler vom Universitätsklinikum Freiburg mit Macht, Narzissmus und Moral und den dunklen Seiten der Persönlichkeit in der Gesellschaft.
Am Dienstag, 23. Juni, geht es bei Prof. Dr. Philipp Kellmeyer von der Universität Mannheim und dem Universitätsklinikum Freiburg um künstliche Beziehungsformen in Medizin und Psychotherapie. Am Dienstag, 7. Juli, spricht Prof. Dr. Julia Asbrand von der Friedrich-Schiller-Universität Jena darüber, wie psychisch gesundes Aufwachsen in Zeiten multipler Krisen gelingen kann. Den Abschluss bildet am Dienstag, 21. Juli, eine Buchvorstellung von Prof. Dr. Joachim Bauer, der der Frage nachgeht, wie die Intensivnutzung digitaler Produkte das Leben verändert.
Weitere Informationen zur Teilnahme gibt es auf der Internetseite des Universitätsklinikums Freiburg.