Gefährliche Chemikalien in Freiburger Wohnhaus entdeckt und kontrolliert gesprengt

in Polizei- und Rettungseinsatz in der Fehrenbachallee in Freiburg hat am heutigen Donnerstag, 23. April 2026, mehrere Stunden lang für Sperrungen und Räumungen gesorgt. Hintergrund war der Fund mutmaßlich gefährlicher Stoffe im Keller eines Wohnhauses. Da eine Explosionsgefahr zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde der unmittelbare Bereich geräumt. Betroffen waren nach Polizeiangaben drei Wohnhäuser, zudem wurde ein Teil der Fehrenbachallee für den Verkehr gesperrt.
Eines der gefundenen Behältnisse wurde noch am selben Tag durch den Entschärfungsdienst der Bundespolizei in einem Erdloch kontrolliert gesprengt. Die Sprengung verlief erfolgreich. Verletzt wurde niemand, auch Sachschäden wurden bislang nicht bekannt.
Bei der gesprengten Substanz handelte es sich möglicherweise um getrocknete Pikrinsäure. Nach ersten Erkenntnissen sollen die festgestellten Chemikalien bereits seit vielen Jahren dort gelagert worden sein. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an. Sobald vollständig sichergestellt ist, dass für die Bewohner keine Gefahr mehr besteht, soll die polizeiliche Sperrung aufgehoben werden.