Grundschulkinder tüfteln beim Lego-Robotik-Wettbewerb
Foto:Landratsamt Emmendingen
Im Kreismedienzentrum Emmendingen hat am Dienstag, 5. Mai 2026, erstmals ein Lego-Robotik-Wettbewerb für Grundschulen stattgefunden. 32 Grundschulkinder aus dem Landkreis Emmendingen nahmen daran teil.
Der Wettbewerb ist Teil einer gemeinsamen Initiative der Hopp Foundation, des Medienzentrenverbunds Baden-Württemberg und des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg. Insgesamt beteiligten sich an diesem ersten landesweiten Lego-Robotik-Wettbewerb 114 Schulteams aus den Klassenstufen 3 und 4 an 20 Medienzentren in Baden-Württemberg. Im Landkreis Emmendingen traten acht Schulteams gegeneinander an. Die Rheinauen-Grundschule Sasbach und die Fritz-Boehle-Schule Emmendingen waren jeweils mit einem Team vertreten, die Grundschule Simonswald mit sechs Teams.
Den thematischen Rahmen des Wettbewerbs bildete ein Public Viewing zur Fußball-Weltmeisterschaft. Der Wettbewerbstag war in zwei Runden gegliedert. In Vierer-Teams bauten und programmierten die Kinder zunächst eine Einlasskontrolle sowie eine Licht- und Tonshow mit Countdown zur Begrüßung zweier Mannschaften. In der zweiten Runde konstruierten sie ein Fan-Auto für vier Fans, das eine Runde durch die Arena fahren sollte. Auch dabei wurde die zuvor programmierte Licht- und Tonshow eingebunden.
Programmiert wurden die Aufgaben auf iPads. Die Kinder ordneten dabei Symbole für Befehle in der gewünschten Reihenfolge an. Die Befehle wurden anschließend über einen Hub an Sensoren und Motoren der Lego-Spike-Sets übertragen. Durch den spielerischen Ansatz mit Lego-Elementen können Kinder Programmieren kennenlernen, ohne dies als klassischen Unterricht wahrzunehmen.
Eine Jury aus Lehrkräften sowie Mitarbeitern des Kreismedienzentrums und des Landesmedienzentrums bewertete die Ergebnisse nach jeder Runde. Berücksichtigt wurden unter anderem die korrekte Ausführung der Aufgaben, etwa die Funktionsfähigkeit der Einlasskontrolle und der Farbsensoren, sowie Kreativität, Teamarbeit und Programmierqualität. Das Gewinnerteam erhielt einen Pokal. Alle teilnehmenden Teams wurden mit Urkunden und Preisen ausgezeichnet.
Im Mittelpunkt des Wettbewerbs stand die Freude am gemeinsamen Tüfteln und kreativen Problemlösen. Das Format richtet sich an Schulen, die am Projekt „Robotik in der Grundschule“ des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg teilnehmen, sowie an von der Hopp Foundation geförderte Einrichtungen. Während es für weiterführende Schulen bereits seit längerer Zeit Robotik-Wettbewerbe gibt, wurde dieses Format für Grundschulen nun erstmals durch die Hopp Foundation, den Medienzentrenverbund Baden-Württemberg und das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg ins Leben gerufen. Die Hopp Foundation unterstützt die Initiative durch Sponsoring der Preise und Ausstattung.