Erfassung von Flora und Fauna in Freiburg startet

Von März bis November 2026 erfolgt eine stichprobenartige Erfassung von Tieren, Pflanzen und Biotopen im Stadtkreis Freiburg.

Im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg führt die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) von März bis Ende November 2026 eine stichprobenartige Erfassung von Tieren, Pflanzen und Biotopen im Stadtkreis Freiburg durch.

Die Untersuchungen erfolgen auf zufällig ausgewählten Flächen und haben das Ziel, die Entwicklung von Lebensräumen sowie von Tier- und Pflanzenarten langfristig zu beobachten. Die daraus gewonnenen Ergebnisse fließen in landesweite und bundesweite Auswertungen ein und sind Teil eines europaweiten Naturschutzmonitorings. Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sind verpflichtet, den Zustand geschützter Tier- und Pflanzenarten regelmäßig zu erfassen und an die EU zu berichten.

Die erhobenen Daten aus Baden-Württemberg tragen dazu bei, den FFH-Bericht 2031 zu erstellen. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) legt die Gesamtzahl der Stichproben sowie deren Verteilung auf die Bundesländer fest.

Die beauftragten Fachpersonen haben gemäß § 52 NatSchG das Recht, Grundstücke im Außenbereich ohne vorherige Anmeldung zu betreten, wobei fest umzäunte Privatgärten ausgenommen sind. Alle Kartierenden sind ausweislich und es werden keine dauerhaften Markierungen angebracht. Sämtliche Daten werden anonym ausgewertet.

Der Zeitpunkt der Erfassung wird durch den Entwicklungsstand der Arten oder Lebensräume sowie durch die aktuellen Wetterbedingungen bestimmt. Weitere Informationen zu den FFH-Richtlinien und deren Umsetzung in Baden-Württemberg sind online unter www.lubw.baden-wuerttemberg.de/natur-und-landschaft/ffh-richtlinie verfügbar.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Freiburg

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