Ermittlungserfolg nach verletzten und getöteten Tauben im Stühlinger

[FREIBURG-STÜHLINGER]

Nach mehreren Meldungen über verletzte und getötete Tauben im Freiburger Stadtteil Stühlinger hat die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt. Seit Mittwoch, 15. April 2025, ermittelt der Fachdienst „Gewerbe und Umwelt“ des Polizeipräsidiums Freiburg in dem Fall.

Ein Zeuge hatte dem Polizeiposten Freiburg-Stühlinger zunächst mitgeteilt, dass ihm in der Nachbarschaft verletzte, aber noch lebende Tauben aufgefallen seien. In den Körpern der Tiere steckten nach Angaben der Polizei injektionsnadelähnliche Geschosse. Besonders auffällig war eine Taube mit einer solchen Nadel quer durch den Kopf, die bislang noch nicht eingefangen werden konnte. Zudem wurden weitere Tauben durch Luftdruckmunition verletzt oder getötet.

Nach rund drei Wochen intensiver Ermittlungen in enger Zusammenarbeit mit Tierschützern und dem zuständigen Veterinäramt gelang es den Ermittlern des Fachdienstes „Gewerbe und Umwelt“, einen 65 Jahre alten Tatverdächtigen zu ermitteln. Die Staatsanwaltschaft Freiburg beantragte daraufhin beim zuständigen Amtsgericht die Durchsuchung der Wohnung des Mannes.

Bei der Durchsuchung fand die Polizei nach eigenen Angaben einschlägige Beweismittel und stellte diese sicher. Wie viele Vögel tatsächlich durch die mutmaßlichen Taten verletzt oder getötet wurden und ob alle Taten demselben Tatverdächtigen zuzuordnen sind, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Gegen den 65-Jährigen wird nun unter anderem wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz, das Waffengesetz sowie weitere strafrechtliche Nebengesetze ermittelt.

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